Neukirchen

Der Schnee fehlte in der letzten Saison

Bemerkenswert ist, was der Wintersport- und Freizeitclub (WFC) Coburg-Neukirchen im vergangenen Jahr auf die Beine gestellt hat. Bei der Hauptversammlung ko...
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Ehrung der Vereinsmeister (von links): Ullrich Flurschütz, Susanne Bauer, Bürgermeister Sebastian Straubel und Andreas Sollmann.  Foto: M. Rebhanr
Ehrung der Vereinsmeister (von links): Ullrich Flurschütz, Susanne Bauer, Bürgermeister Sebastian Straubel und Andreas Sollmann. Foto: M. Rebhanr
Bemerkenswert ist, was der Wintersport- und Freizeitclub (WFC) Coburg-Neukirchen im vergangenen Jahr auf die Beine gestellt hat. Bei der Hauptversammlung konnte ein positives Resümee gezogen werden. Die turnusmäßigen Neuwahlen bestätigten, dass sich der Verein in einem ruhigen Fahrwasser bewegt.
Ein Hauptaugenmerk seiner Betrachtungen legte der Vorsitzende Ullrich Flurschütz auf die DSV-Skischule, sie sei ein Aushängeschild des Vereins. In der vergangenen Saison wurden von den 47 Skilehrern und Helfern fünf Ski- und zwei Schnupperkurse durchgeführt, bei denen 117 Teilnehmer betreut wurden. Leider hätten aufgrund des Schneemangels nicht alle Kurse in Neukirchen abgehalten werden können, und man habe nach Heubach (Thüringen) ausweichen müssen, sagte der Vorsitzende. Bei den Kinderskikursen habe sich dies negativ auf die Teilnehmerzahl ausgewirkt. "Die Eltern bringen ihre Kinder gerne nach Neukirchen, da man hier perfekte Bedingungen vorfindet. Der Weg nach Heubach wird dann doch oft gescheut", meinte Flurschütz. Auf jeden Fall seien die Kurse ein fester Bestandteil im kommenden Saisonprogramm, auch wenn die Auslastung der beiden Skilifte in Neukirchen heuer schlecht gewesen sei. So konnte der Lift für die Kinderskischule laut Flurschütz nur an zehn Tagen betrieben werden, für den großen Lift war lediglich an drei Tagen genügend Schnee vorhanden. "Loipen konnten gar nicht gespurt werden", stellte Flurschütz nüchtern fest. Glück hatte der WFC dennoch. Denn ein Wintereinbruch kam genau an dem Wochenende, an dem der Verein sein 45-jähriges Bestehen feierte und den Kreis-Skitag durchführte. "Beide Veranstaltungen ernteten Lob von allen Seiten", konnte Flurschütz berichten.
Technischer Leiter Andreas Sollmann forderte die Mitglieder auf, sich mehr an den Arbeitseinsätzen zu beteiligen. "Leider sind es immer nur ein paar Einzelne, die dem Aufruf für Arbeitseinsätze folgen", sagte Sollmann. Dieses Phänomen schien sich auch an der Resonanz an der Hauptversammlung zu zeigen. Von 198 erwachsenen Mitgliedern fanden sich zur Hauptversammlung gerade einmal 14 ein. Nachdem dem WFC noch 596 Kinder- und Jugendliche angehören, kann der Verein insgesamt auf 794 Mitglieder zählen.
Nach den Ausführungen von Kassiererin Beate Bräutigam steht der WFC Neukirchen wirtschaftlich auf sehr soliden Füßen, so dass weitere Investitionen möglich sind. So soll nach Worten von Ullrich Flurschütz auf dem Dach der Bergstation eine Photovoltaikanlage installiert werden. "Eine Investition in die Zukunft des WFC", betonte der Vorsitzende.
Bürgermeister Sebastian Straubel (CSU) dankte den Verantwortlichen des WFC für die Unterstützung bei der gemeindlichen Sportlerehrung. "Als Wohnsitzgemeinde sind wir auf attraktive und aufgeschlossene Vereine angewiesen", sagte Straubel. "Der WFC trägt dazu bei, den Namen der Gemeinde über die Landkreisgrenzen hinaus zu verbreiten", meinte er. Im Rahmen der Versammlung wurden die Vereinsmeister geehrt, allerdings zunächst einmal die Erwachsenen - Sabrina Kirstner, Susanne Bauer, Andreas Sollmann, Christian Büttner und Ullrich Flurschütz - , da von den Schülern und Jugendlichen zu wenige da waren. Zum Sportler des Jahres wurde Amir AboShawish gekürt. M. Rebhan






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