Klosterlangheim

Der Langheimer Lückenschluss ist 900 Meter lang

Auf Antrag der Stadt Lichtenfels plant die Teilnehmergemeinschaft (TG) Klosterlangheim eine Wegeverbindung nach Oberlangheim. Das Amt für Ländliche Entwickl...
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Auf Antrag der Stadt Lichtenfels plant die Teilnehmergemeinschaft (TG) Klosterlangheim eine Wegeverbindung nach Oberlangheim. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken (ALE) hat der Stadt Lichtenfels eine Förderung in Aussicht gestellt.
Voraussetzung dafür ist allerdings die Bereitschaft der Eigentümer, die benötigten Flächen an die Stadt abzutreten. Keine leichte Aufgabe. Da die Stadt Lichtenfels keine eigenen Flächen in der geplanten Trasse besitzt und auch keine Tauschflächen anbieten kann, war es die Herausforderung, alle Grundeigentümer zum Verkauf ihrer Teilflächen zu bewegen. Dies ist nach intensiven Gesprächen und Verhandlungen zwischen Stadt, TG und Eigentümern geglückt, und es konnten einvernehmliche Vereinbarungen getroffen werden. Somit ist die erste Hürde für das Vorhaben genommen.


Auf dem Zieglersweg

Beginnend am Ortsausgang von Klosterlangheim verläuft der neue Weg zunächst auf einem bestehenden Feldweg nach Oberlangheim, dem sogenannten Zieglersweg in Richtung Oberlangheimer Graben. Dieser wird überquert, und die Trasse biegt dann links ab, parallel zum Bach mit leichter Steigung, vorbei an einer Hecke, bis er schließlich auf einen asphaltierten Weg, von Oberlangheim kommend, wieder anschließt (Verlängerung der Abt-Candidus-Straße). Somit wird eine sinnvolle Verbindung zwischen den beiden Ortschaften geschaffen, und gleichzeitig werden mehrere Ackerflurstücke erschlossen. Landwirtschaftlicher Verkehr und Radfahrverkehr brauchen künftig nicht mehr auf der viel von Lkw befahrenen Kreisstraße fahren. Somit wird auch die Sicherheit erhöht.
Dies sind unter anderem auch Themen, die beim Anhörungstermin zur Änderung des Plans über die gemeinschaftlichen und öffentlichen Anlagen mit verschiedenen Behörden und Trägern öffentlicher Belange besprochen werden. Ziel der TG ist es, die Planung mit den unterschiedlichen Interessen, wie Verkehr, Landwirtschaft und Naturschutz, in Einklang zu bringen. Parallel dazu liegen vom 15. bis 29. Juni die Planunterlagen zur Einsicht bei der Stadt Lichtenfels für die Öffentlichkeit aus. Anschließend erteilt das ALE die planrechtliche Genehmigung. Dies wäre dann die zweite Hürde. Wenn alles gut läuft, kann im Herbst 2016 die Ausschreibung stattfinden und mit dem Bau noch in diesem Jahr begonnen werden. Die Gesamtlänge beträgt rund 900 Meter, davon sind 200 auf der alten Trasse. Es handelt sich um einen asphaltierten Weg mit naturnahem Wegseitengraben, der drei Meter breit ist. red
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