Marktrodach

Der Breitbandausbauvertrag wurde in Marktrodach unterschrieben

Susanne Deuerling "Wenn dieser Breitbandausbau fertig ist, liegt die Erschließung mit schnellem Internet in Marktrodach bei 99 Prozent", erklärte Bürgermeis...
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Bürgermeister Norbert Gräbner (Zweiter von rechts) und Geschäftsführer Peter Hornfischer (links) gehen die Ausbaugebiete durch. Dabei sind auch der Projektleiter Martin Graf und der geschäftsleitende Beamte Andreas Buckreus.  Foto: Susanne Deuerling
Bürgermeister Norbert Gräbner (Zweiter von rechts) und Geschäftsführer Peter Hornfischer (links) gehen die Ausbaugebiete durch. Dabei sind auch der Projektleiter Martin Graf und der geschäftsleitende Beamte Andreas Buckreus. Foto: Susanne Deuerling
Susanne Deuerling

"Wenn dieser Breitbandausbau fertig ist, liegt die Erschließung mit schnellem Internet in Marktrodach bei 99 Prozent", erklärte Bürgermeister Norbert Gräbner (SPD), als er gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Thüga MeteringService, Peter Hornfischer, den Vertrag für den Breitbandausbau in Marktrodach unterschrieben hat.
Mit diesem Förderprogramm der Ausbaustufe II, das ab Ende 2014 in Kraft trat und den direkten Anschluss der Haushalte an das Glasfasernetz beinhaltet, verschwinden die sogenannten "Inseln" in Unter- und Oberrodach sowie in den Gemeindeteilen Mittelberg, Waldbuch und Wurbach.
Mit der Thüga MeteringService habe die Gemeinde einen kompetenten, zuverlässigen Partner an ihrer Seite, dessen regionale Präsenz vor allem beim Service, bei Fragen und eventuellen Problemen durch Beratung und Behebung der Probleme punkten kann. Bereits bei der ersten Ausbaustufe, die Zeyern und Teile des Gewerbegebietes "Im Gries" betraf, war man mit den Leistungen zufrieden.
In Marktrodach sei man mit den Anschlüssen von Kabel Deutschland und der Telekom für ländliche Verhältnisse einigermaßen gut verkabelt. Doch gerade Neubaugebiete und "internetfreie Zonen" sollen rasch ein schnelles Internet bekommen, so die Devise. Durch die werde nun zukunftsorientiert Glasfaserkabel verlegt.
Für Privathaushalte garantiere dies eine Leistung von bis zu 100 Mbit/s, für Firmen gehe es noch darüber hinaus. "Alle, die jetzt angeschlossen werden, habe das Optimum an Leistung", betonte Peter Hornfischer. Mit Investitionen von 740 000 Euro werden 20 Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Zwei neue Multifunktionsgehäuse werden aufgestellt - sogenannte DSL-Zugangsmultiplexer. Hier werden die Daten aller Anschlussnehmer gebündelt und an den Breitbandserver weitergeleitet.
Der Geschäftsführer der Thüga erklärte, dass bei den Hauptleitungen die Abzweigschächte gleich mit gesetzt werden würden. Dadurch sei es möglich, auch später noch Nebenstraßen zu erschließen, wenn Bedarf vorhanden ist. "Wer in diesem Bereich wohnt und nicht direkt an die Hauptleitung angeschlossen wird, soll sich melden", sagte Hornfischer. Bei mehreren Kunden in der gleichen Straße sei ein Ausbau durch die Thüga durchaus möglich.
Bürgermeister Gräbner erklärte, dass im Rathaus bereits einige Anfragen eingegangen sind. Besonders in den Neubaugebieten soll schnelles Internet zügig verlegt werden. Ab Mai beginnen die Arbeiten in Marktrodach. Folgende Ortsteile und Straßen werden erschlossen: Mittelberg, Waldbuch, Wurbach, Gewerbegebiet "Im Gries", Unterrodach mit Sachsenhausen, Wohngebiet "Oberrodacher Berg", Seibelsdorf mit Angersiedlung und Fischbacher Str. 24, Industriegelände "Am Mühlbach", Gewerbegebiet "Am Schwimmbad".
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