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Stettfeld

Der Bischof dankt und die vielen Helfer behalten "die Diözese im Herzen"

Stettfeld/Ebelsbach/Würzburg — Als das "Salz in der Suppe" hat Bischof Friedhelm Hofmann die Gottesdiensthelfer bei einem Pontifikalamt im Würzburger Kiliansdom bezeichnet. "Als Ge...
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Maria Egglseder, Maria Klarmann (beide Stettfeld) sowie Gabriele Göb aus Ebelsbach (von links) bei der Feier in Würzburg  Foto: pow
Maria Egglseder, Maria Klarmann (beide Stettfeld) sowie Gabriele Göb aus Ebelsbach (von links) bei der Feier in Würzburg Foto: pow
Stettfeld/Ebelsbach/Würzburg — Als das "Salz in der Suppe" hat Bischof Friedhelm Hofmann die Gottesdiensthelfer bei einem Pontifikalamt im Würzburger Kiliansdom bezeichnet. "Als Getaufte und Gefirmte sind wir alle beauftragt, das Lob Gottes zu feiern. Aber Sie kommen diesem Auftrag in besonderer Weise nach", sagte er vor rund 1100 Gläubigen aus dem Bistum Würzburg.
Gottesdienstbeauftragte sowie Lektoren, Kommunionhelfer, Mesner und weitere Ehrenamtliche waren gekommen, um gemeinsam einen Wallfahrtstag der Gottesdiensthelfer zu feiern und sich bei einer Begegnung auf dem Kiliansplatz auszutauschen. Mit dabei waren auch ehrenamtliche Mitarbeiter aus Pfarrgemeinden im Dekanat Haßberge.
Bischof Hofmann setzte sich mit der sinkenden Zahl der Gottesdienstbesucher auseinander. "Gerade der Zugang zu den Kindern und Jugendlichen bricht uns weg." Die Jugend werde aufgrund des demografischen Wandels "Mangelware" sein. Nach Aussage des verstorbenen Generalvikars Karl Hillenbrand werde man sich darauf einstellen müssen, dass sich der Anteil der Jungen unter 20 Jahren an der Bevölkerung in 50 Jahren fast halbiert. Es sei ein fortschreitender Bedeutungsrückgang der christlichen Kirchen festzustellen. "Auf der anderen Seite ist gerade bei jungen Menschen verstärkt die persönliche Suche nach einem guten, sinnvollen Leben spürbar." Freundschaft und Familie, aber auch Eigenverantwortung stünden auf der Werteskala der Jugendlichen ganz oben, sagte Bischof Hofmann.
"Der Gottesdienst ist einfach schön. Was der Bischof sagt, ist das Danke, das man sonst nicht bekommt", fand Maria Klarmann aus Stettfeld; sie ist Mesnerin, Lektorin und Kommunionhelferin. "Der Tag gibt einen wirklich guten Impuls. Und man behält die Diözese im Herzen." Das fand auch Maria Egglseder, Gottesdienstbeauftragte in Stettfeld. "Für mich ist der Impuls wichtig, eine andere Art, den Gottesdienst zu erleben. Ich kann daheim wieder ganz anders arbeiten." pow


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