Krum

Der Anschlusstreffer für den FSV Krum fällt zu spät

Während der FSV Krum mit 2:3 beim SV Riedenberg unterlag, festigte die DJK Dampfach mit einem 1:0 beim FC Geesdorf ihren zweiten Tabellenplatz in der Fußbal...
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Während der FSV Krum mit 2:3 beim SV Riedenberg unterlag, festigte die DJK Dampfach mit einem 1:0 beim FC Geesdorf ihren zweiten Tabellenplatz in der Fußball-Bezirksliga Unterfranken Ost.
SV Riedenberg - FSV Krum 3:2
Einmal mehr ging der FSV Krum mit leeren Händen vom Platz, dieses Mal mit einer 2:3-Niederlage beim SV Riedenberg. Die Heimelf habe alles das gezeigt, was seine Mannschaft habe vermissen lassen, sagt FSV-Coach Tobias Burger. "Insbesondere waren das der Wille zum Sieg und die dazu notwendigen Tugenden", so Burger. Die Niederlage sei hochverdient gewesen, "da kann und will ich überhaupt nichts beschönigen". Vor allem die SV-Tore zum 1:0 und 2:1 machten dem Trainer Sorgen, waren sie doch allesamt das Ergebnis einer schlechten Krumer Abwehrarbeit. Zumindest trafen die Krumer Stürmer wieder ins gegnerische Tor. Michael Witchen zum Beispiel, der nach einer langen Flanke noch genug Raum hatte, um zu einem Solo anzusetzen und den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich zu erzielen (31.). Sieben Minuten zuvor hatte James Galloway die Riedenberger in Führung gebracht. Auch nach dem Seitenwechsel sahen sich die Krumer den Riedenberger Angriffen ausgesetzt, und zweimal war Stefan Wich für den SV erfolgreich (62., 85.). Ein letztes Aufbäumen ging durch den FSV Krum, Fabian Dürrbeck vernaschte auf der rechten Angriffsseite einige Gegenspieler und bediente Nico Mutisse, der den Ball nur noch einschieben musste (87.). Zu mehr reichte es dann nicht mehr. "Leider haben wir gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt verloren", so Burger. Der bisherige Vorsprung Krums auf Riedenberg hätte, so der Wunsch Burgers, auf sieben Punkte ansteigen sollen. Jetzt ist er auf ein mageres Pünktchen zusammengeschmolzen, dem FSV droht bei einer weiteren Niederlage und gleichzeitigen Siegen der Konkurrenz der Absturz in die Abstiegszone. Jetzt muss der Trainer sein Team wieder aufbauen.
FSV Krum: Klemm - Fösel, Bujtor, Degen, Hart, Dürrbeck, Th. Durst (58. Agincic), J. Schmitt, Mutisse, Rippstein, Ma. Witchen / SR: Smetak (Brendlorenzen) / Zuschauer: 100 / Tore: 1:0 Galloway (24.), 1:1 Mi. Witchen (31.), 2:1 Wich (62.), 3:1 Wich (85.), 3:2 Mutisse (87.) gch
FC Geesdorf -
DJK Dampfach 0:1

Beide Mannschaften begannen sehr vorsichtig, außerdem leisteten sich beide Offensivabteilungen zu viele Fehlpässe, so dass zunächst nur wenige Torchancen zustande kamen. In der 14. Minute setzte sich DJK-Stürmer Lois Jilke auf der rechten Seite durch, seine Flanke köpfte Patrick Winter jedoch über das Tor. Die erste Chance für den Gastgeber dann in der 22. Minute: Ein langer Ball erreichte Hasan Al Remeithi, der lief alleine auf das DJK-Tor, scheiterte aber am Schlussmann Benny Stöcker. Danach versuchte es die DJK Dampfach mit spielerischen Mitteln und Kombinationen, um vor das gegnerische Tor zu kommen, Geesdorf mit langen Bällen. In der Schlussphase der ersten Halbzeit noch drei gute Möglichkeiten für die DJK: Eine Flanke von Michael Schleicher köpfte Patrick Winter in der 40. Minute über das Tor. Zwei Minuten später legte Peter Hertel den Ball zurück, und aus 18 Metern schoss Serkan Yeniay knapp links am Tor vorbei. In der 44. Minute schlug Ralf Riedlmeier einen Freistoß hart in den Strafraum, Peter Hertel war mit dem Kopf zur Stelle, doch der FC-Torwart Holzmann reagierte glänzend. In der zweiten Halbzeit änderte sich am Spielverlauf wenig. Die DJK versuchte, Chancen herauszuspielen, und in der 54. Minute schoss Michael Schleicher nach einer Ecke nur knapp vorbei. Danach sah man nur wenig Kreatives auf beiden Seiten. In der 65. Minute die größte Chance für die Steigerwälder: Hasan Al Remeithi setzte sich rechts durch und legte quer auf Stefan Weiglein. Dessen 16-Meter-Flachschuss hielt Stöcker glänzend. Fünf Minuten später hämmerte der Dampfacher Ralf Riedlmeier einen Freistoß aus 25 Metern knapp am Winkel vorbei. In der 72. Minute fiel die Entscheidung: Einen Freistoß von rechts durch Ralf Riedlmeier köpfte Serkan Yeniay aus acht Metern unhaltbar ein. Danach wehrte sich die Heimelf energisch gegen die Niederlage, hatte aber keine echte Torchance mehr. Die DJK muss den Erfolg aber teuer bezahlen, da sich ihr Stürmer Lois Jilke schwer verletzte.
DJK Dampfach: Stöcker - Yücetag, Geßendorfer, Schleicher, Riedlmeier, Winter, Bock, Hertel (46. Ziegler), N. Neubauer, Jilke (80. Sahlender), Yeniay / SR: Taub (Abtswind) / Zuschauer: 100 / Tore: 0:1 Yeniay (72.) hd
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