Dankenfeld

Den Wehrleuten wurde es warm

sicherheit  Die Oberauracher Einsatzkräfte übten beim Gemeindefeuerwehrtag in Dankenfeld den Ernstfall.
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Einen fiktiven Brand im Gebrüder-Mendel-Haus in Dankenfeld bekämpften die Feuerwehren beim Gemeindefeuerwehrtag.  Foto: Sabine Weinbeer
Einen fiktiven Brand im Gebrüder-Mendel-Haus in Dankenfeld bekämpften die Feuerwehren beim Gemeindefeuerwehrtag. Foto: Sabine Weinbeer
Dankenfeld — Auch ohne echtes Feuer wurde es den Aktiven beim Gemeindefeuerwehrtag für Oberaurach in Dankenfeld ordentlich warm. Am Samstagnachmittag riefen die Sirenen die Oberauracher Wehren nach Dankenfeld zur gemeinsamen Übung.
Der Kommandant Raimund Schramm hatte mit seinen Leuten ein Szenario vorbereitet, wonach im Gebrüder-Mendel-Haus, dem Gemeinschaftshaus Dankenfelds, im Jugendraum Feuer ausgebrochen sein sollte. Zwei Verletzte mussten aus dem verqualmten Raum geborgen werden. Während die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Kirchaich die beiden Jugendlichen suchten, kümmerten sich die anderen Wehrleute um das Löschen des Brandes. Ein besonderes Augenmerk lag angesichts der aktuellen Trockenheit auch auf der umliegenden Bepflanzung, die im Ernstfall leicht hätte auch Feuer fangen können.
Die verschiedenen Wehren arbeiteten reibungslos Hand in Hand, wie Kreisbrandinspektor Georg Pfrang (Geusfeld) und Kreisbrandmeister Robert Dürr (Prölsdorf) bei der Abschlussbesprechung bestätigten. Pfrang freute sich vor allem über die Nachwuchs-Feuerwehrleute, die an der Übung teilnahmen. Außerdem ermutigte er die anwesenden Wehren, auch auszurücken, wenn nur drei Mann einsatzfähig sind. "Meldet das zurück an die ILS, damit die nachalarmiert, aber im Ernstfall werden alle Leute gebraucht", so Pfrang. Das gelte gerade bei Einsätzen während der regulären Arbeitszeiten, wenn nur wenige Feuerwehrleute am Heimatort verfügbar seien. Robert Dürr kündigte an, eine Maschinisten-Ausbildung anzubieten, und bat darum, den Bedarf anzumelden.

Zwei neue Autos kommen

Bürgermeister Thomas Sechser (CSU) dankte den Feuerwehrleuten für ihren Dienst während des ganzen Jahres. Vor allem sei die Gemeinde erfreut über die sehr gute Jugendarbeit. Die Gemeinde sei seit einigen Jahren bemüht, die Ausrüstung der Wehren zu verbessern, aktuell warte man auf die Auslieferung von zwei Fahrzeugen. Das Fahrzeug für Kirchaich werde wohl im Herbst kommen, die Auslieferung des Fahrzeugs für Trossenfurt-Tretzendorf werde sich allerdings verzögern.
Bürgermeister Sechser nutzte auch die Gelegenheit, den neuen Gemeinde-Mitarbeiter Simon Wieland vorzustellen. Er ist zuständig für den Bereich "Sicherheit und Ordnung" und damit für das Feuerwehrwesen. sw

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