Pettstadt

Den Personalsorgen zum Trotz muss Pettstadt punkten

Pettstadt — Mit den gleichen Personalsorgen im Gepäck wie zuletzt fährt der SV Pettstadt die 120 Kilometer heute (16 Uhr) nach Karlburg. Die Unterfranken entschieden bereits das Vo...
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Pettstadt — Mit den gleichen Personalsorgen im Gepäck wie zuletzt fährt der SV Pettstadt die 120 Kilometer heute (16 Uhr) nach Karlburg. Die Unterfranken entschieden bereits das Vorrundenspiel mit 2:1 für sich, unterlagen allerdings am vergangenen Spieltag mit dem gleichen Ergebnis in buchstäblich letzter Sekunde beim Baiersdorfer SV. Nach vorausgegangenen zwei Erfolgen und drei Unentschieden im Jahr 2015 musste sich Karlburg erstmals geschlagen geben und darüber hinaus die ersten Gegentore hinnehmen.
Die Schlusssequenz spielte auch beim SV Pettstadt eine wesentliche Rolle, nur hatte der SVP hier das bessere Ende für sich. Kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit sicherte Sven Wenzel mit seinem Tor zumindest einen Teilerfolg gegen den spielstarken Rangvierten aus Höchberg (1:1). Einmal mehr bewiesen die Schützlinge des Spielertrainers Jochen Kutzelmann, der in der kommenden Spielzeit den Kreisligisten SC Kemmern betreuen wird, Charakter und eine tolle Moral. Sie wurden für diese gezeigten Tugenden belohnt, wenngleich in einer lange ausgeglichenen Partie sogar noch mehr drin gewesen wäre - und dies trotz Unterzahl nach der Ampelkarte gegen Oliver Riley.
"Wir gingen in den letzten 25 Minuten volles Rohr und hatten zwei, drei klasse Chancen", bilanziert der SVP-Coach und wertete den gewonnenen Zähler zwiespältig. "Einerseits machten wir einen Punkt gut, andererseits zählen für uns nur noch Dreier, wenn wir hinten rauskommen wollen." Dass am Ende die Freude dennoch überwog, war vor allem der unverändert dünnen Personaldecke und der daraus resultierenden Erwartungshaltung geschuldet.
Für den lange pausierenden Fabio Jentsch hatte es zwar für einen knapp 30-minütigen Einsatz gereicht. Allerdings wird der technisch versierte Akteur in Karlburg aus beruflichen Gründen nicht mitwirken können, weshalb Pettstadts Trainer erneut nur zwölf einsatzfähige Fußballer zur Verfügung stehen.
"Wir wollen dran bleiben und uns zumindest von den hinter uns platzierten Teams nicht mehr einholen lassen. Dafür werden wir wieder alles in die Waagschale werfen", so Kutzelmann. Vor eigenem Publikum fertigten die Karlburger zuletzt die Stegauracher mit 4:0 ab. Trainer Siegbert Sternheimer fordert vehement den sechsten Heimdreier für den endgültigen Klassenerhalt, zumal danach das Spitzentrio wartet. - Busabfahrt: Samstag, 13.15 Uhr, Sportlerheim
SV Pettstadt: Ochs - Esen, Görtler, Kutzelmann, Meth, Rausch, Riley, Rupp, Schwarm, Schwinn, Thomann, Wenzel





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