Gößweinstein

Defibrillator übergeben

Innerhalb von zwölf Minuten muss bayernweit ein Rettungswagen vor Ort sein, sobald ein medizinischer Notfall gemeldet worden ist. So will es der Gesetzgeber...
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Innerhalb von zwölf Minuten muss bayernweit ein Rettungswagen vor Ort sein, sobald ein medizinischer Notfall gemeldet worden ist. So will es der Gesetzgeber. Das Problem dabei: Bei einem Notfall erleidet das Gehirn nach vier bis fünf Minuten ohne Sauerstoff irreparable Schäden.
Da die Hilfsfrist in ländlichen Gegenden wie in Gößweinstein des Öfteren ausgereizt wird, unterstützten die "Helfer vor Ort" der BRK-Bereitschaft schon seit vielen Jahren freiwillig und unentgeltlich den Rettungsdienst an den Wochenenden. Damit auch unter der Woche eine qualifizierte Erste-Hilfe eingeleitet werden kann, hat sich die komplette Mannschaft der Feuerwehr Gößweinstein von Josef Kern (BRK) schulen lassen und in Sachen "Erste Hilfe" weitergebildet. Durch Spenden konnte neben einem großen Rettungsrucksack auch ein Defibrillator angeschafft werden, der jetzt auf dem Mehrzweckfahrzeug der Feuerwehr installiert ist. Damit wird das Fahrzeug nicht nur als Erkundungsfahrzeug für den Einsatzleiter, als Führungs- und Kommunikationsfahrzeug für größere Schadenslagen, als schnelles Einsatzmittel bei Türöffnungen und Kleinalarmierungen, sondern auch als First-Responder-Fahrzeug bei medizinischen Notfällen eingesetzt. So ist schnelle Hilfe in und um Gößweinstein garantiert, auch wenn das Fahrzeug der Helfer vor Ort nicht besetzt ist. Die offizielle Übergabe des Defibrillators ist für 26. Juli am Feuerwehrgerätehaus in Gößweinstein geplant. ege

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