Nordhalben

Das Schlauchboot als wichtiger Helfer für die Bundeswehr

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Eine Schlauchbootfahrt auf dem Altmühlkanal fand im Anschluss zur Ausbildungsveranstaltung der SRK Nordhalben in Nittendorf an.  Foto: Michael Wunder
Eine Schlauchbootfahrt auf dem Altmühlkanal fand im Anschluss zur Ausbildungsveranstaltung der SRK Nordhalben in Nittendorf an. Foto: Michael Wunder
von unserem Mitarbeiter michael wunder

Nordhalben — Im Ernstfall sind Schlauchboote vielseitige Wegbereiter und Helfer für die Bundeswehr. Damit auch die Reservisten über dieses Fortbewegungsmittel auf dem Wasser informiert sind, führte die Soldaten- und Reservistenkameradschaft (SRK) Nordhalben eine zweitägige Informations- und Ausbildungsfahrt in das oberpfälzische Nittendorf durch.
Die dortige Reservistenkameradschaft ist im Besitz zweier Schlauchboote und führte unter anderem eine Fahrt auf dem Altmühlkanal durch. Nach der Ankunft der Nordhalbener Reisegruppe ging der Vorsitzende der RK Nittendorf, Harry Mertin, auf die Besonderheiten der Schlauchboote, die bereits startklar waren, ein. Grundsätzlich gibt es mit beiden Booten die Möglichkeit des "Paddelns" oder die angenehmere Art mit einen Motor zu reisen. Auf dem rund zwölf Meter langen Boot können 20 Personen und auf dem kleineren Schlauchboot mit rund acht Metern Länge weitere zehn Personen befördert werden. Für die neun Kilometer lange Strecke wurden die Boote mit fünf beziehungsweise 15 PS starken Motoren ausgestattet.
"Bis 15 PS können eingewiesene Personen als Schlauchbootbediener ohne Schein die Boote bewegen", meinte der Vorsitzende. Beide Boote werden stets aufgeblasen aufbewahrt und auch so auf einen langen Anhänger transportiert. Notfalls muss die Luft in den einzelnen Kammern etwas nachgefüllt werden, dafür ist stets ein Luftbalg an Bord. Außerdem liegen auf dem Teppichbelag im Inneren des schwarzen Gefährts einige Paddel, um für den Notfall an Land zu kommen. Der Treibstoff für die Außenbordmotore wird über einen Stahlkanister, der sich ebenfalls auf dem Fußboden des Bootes befindet, zugeführt. "Wenn wir nicht immer mit Vollgas fahren, reicht der Treibstoff einige Stunden", weiß der Vorsitzende der Gruppe zu berichten.
Bevor die knapp dreißig Personen starke Gruppe ins Boot einstieg, bekam jeder "Passagier" eine Schwimmweste.
Beim gemeinsamen Kameradschaftsabend wies der Vorsitzende der Nordhalbener SRK, Bernd Radlo, auf die langjährigen freundschaftlichen Beziehungen zur RK Nittendorf hin.

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