Pinzberg

Das Pinzberger Trinkwasser ist zu kalkhaltig

von unserem Mitarbeiter Franz Galster Pinzberg — Die Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde Pinzberg im Bereich Eglsee war einer der wesentlichen Punkte bei der Gemeinderat...
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von unserem Mitarbeiter Franz Galster

Pinzberg — Die Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde Pinzberg im Bereich Eglsee war einer der wesentlichen Punkte bei der Gemeinderatssitzung im VG-Gebäude. Auslöser der Diskussion war, wie Architekt Schönfelder vom beauftragten Planungsbüro erklärte, der vorbereitete Bebauungsplan Eglsee.
Dieser wird vom Landratsamt nur genehmigt, wenn die Kommune auch den Flächennutzungsplan entsprechend aktualisiert hat. Im Gebiet Eglsee handelt es sich fast ausschließlich um eine landwirtschaftliche Nutzfläche, die in eine Wohnbaufläche umgewidmet werden muss. Schönfelder legte einen entsprechenden Änderungsentwurf vor, den der Gemeinderat einstimmig billigte. Der Rat beauftragte die Gemeindeverwaltung, den geänderten Flächennutzungsplan zusammen mit dem Bebauungsplan öffentlich auszulegen.

Verschiedene Abhilfen möglich

Kleinere Anpassungsarbeiten sind in der Aufbereitungsanlage der Wasserversorgung von Pinzberg am Hochbehälter erforderlich.
Wie Alexander Dürrschmidt vom gleichnamigen Ingenieurbüro mitteilte, wird aufgrund des momentanen Prozesses zu viel Kohlensäure entzogen. Dies hat überhöhte Kalkablagerungen zur Folge, was sowohl für die Anlage als auch dem Endverbraucher nicht gewollt sein kann. Entsprechende Modifizierungen wie Änderungen der Leitungsführung, eine zweite Messstelle im Rohrleitungssystem oder die Möglichkeit, künftig die Schieber- und Klappenstellung manuell nachregulieren zu können, soll wirksame Abhilfe schaffen.
Eine ähnliche und auch geglückte Korrektur wurde bereits bei der Wasserversorgung in Gosberg durchgeführt. Den Aufwand beziffert Dürrschmidt mit 7156 Euro. Der Gemeinderat beauftragte das Ingenieurbüro, die Änderungen zu veranlassen.
Gemeinderat Marcus Steurer (FW), der gleichzeitig Internetpate der Gemeinde ist, gab einen einen Sachstandbericht zum Thema Breitbandversorgung. Die Gemeinde ist demnach weitgehend mit schnellem Internet in Pinzberg, Gosberg und Dobenreuth versorgt. Schwachstellen und damit förderfähig sind laut Steurer noch Elsenberg und einige Straßenzüge, die es herauszufiltern gelte. Steurer erwartet eine Umsetzung der Maßnahmen bis Ende 2015.
Rein rechnerisch dürfte die Kommune aufgrund der neuen Förderrichtlinien noch 680 000 für Fördergelder anmelden. Die tatsächliche Summe wird aber aufgrund der früheren Maßnahmen weit darunter liegen.

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