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Münnerstadt

Das Konzept steht

Münnerstadt — Nach einem Rundgang und einer Diskussion im Rathaus haben die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses in einer Sondersitzung am Mittwochabend das touristische Besch...
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Münnerstadt — Nach einem Rundgang und einer Diskussion im Rathaus haben die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses in einer Sondersitzung am Mittwochabend das touristische Beschilderungskonzept endgültig auf den Weg gebracht. Bei dem Rundgang legten die Stadträte noch Einzelheiten, wie die konkreten Standorte und die Art der Schilder fest.
Aufgehoben werden musste eine Entscheidung von der letzten Sitzung. Damals hatten sich die Ausschussmitglieder dafür entschieden, einen Stadtplan für die Info-Tafeln zu verwenden, auf dem die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auch zeichnerisch dargestellt sind. "Ich habe Münnerstädter gebeten, mir den Stenayer Platz auf dem Plan zu zeigen", sagte Bürgermeister Helmut Blank (CSU). Ohne Erfolg, denn die Querststraßen seien nicht eingezeichnet. Spontan wurde auf Vorschlag von Julia Trapp bei der Sitzung entschieden, das beauftragte Planungsbüro Dag Schröder einen völlig neuen Plan erstellen zu lassen. Den hätte sich Kultourismus-Chefin Inge Bulheller für die gesamte Stadt gewünscht, aber - wie mehrfach an diesem Abend - der Bürgermeister bat darum, erst einmal die für die Beschilderung notwendigen Beschlüsse zu fällen.

Sprecher dankte dem Rat

Das galt auch für eine Anfrage von Hubert Holzheimer (Forum aktiv), der sich vehement dagegen wehrt, dass die vorhandenen braunen Hinweisschilder auf die Gastronomie abgebaut werden. Diese Schilder seien für die Autofahrer, die neuen für Fußgänger. Sanierungsbeauftragter Dag Schröder hielt ihm entgegen, dass heute die meisten Autofahrer mittels Navi ihr Ziel ansteuern. Abschließend beantwortet wurde diese Frage nicht.
Mit den letzten notwendigen Beschlüssen kann das Konzept der touristischen Hinweisschilder nun umgesetzt werden. Um in den Genuss der Fördermittel zu kommen, muss das Projekt bis April 2015 abgeschlossen sein. Der Sprecher des Agenda Arbeitskreies, Werner Beck, dankte den Ausschussmitgliedern dafür, dass die Anregungen des Arbeitskreises in so großem Umfang umgesetzt werden. Der Arbeitskreis hatte sich über Jahre mit der Beschilderung befasst. tm
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