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Bamberg

Das Jugendförderzentrum zieht nach Gereuth-Hochgericht um

Bamberg — Im Oktober wird das Jugendförderzentrum Baskidhall im Stadtteil Gereuth-Hochgericht eingeweiht. Damit endet auch das Angebot in der "alten" BasKIDhall in der Moosstraße. ...
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Blick in die Halle  Foto: pr
Blick in die Halle Foto: pr
Bamberg — Im Oktober wird das Jugendförderzentrum Baskidhall im Stadtteil Gereuth-Hochgericht eingeweiht. Damit endet auch das Angebot in der "alten" BasKIDhall in der Moosstraße.


Kostenloses Angebot

Die Postler Wohnanlagen GmbH hatte im April 2011 die Halle kostenlos zur Verfügung gestellt. Seitdem werden hier unter der Federführung des Jugendhilfeträgers Iso - Innovative Sozialarbeit verschiedene Sport- und Sozialangebote offeriert. Über die Jahre hinweg lag der Schwerpunkt auf offenen Sportangeboten für Kinder und Jugendliche. Aber auch Vereine, Betriebe oder privaten Gruppen trainierten in der Halle oder nutzten diese für betriebliche und private sportliche Events.
Die Idee, auf dem Gelände der ehemaligen Maiselbräu die leerstehende Lagerhalle zu einem Jugend- und Sportzentrum umzufunktionieren, kam von Holger Geschwindner, Mentor von Dirk Nowitzki, und von Gerhard Haßfurther, Gesellschafter der Postler Wohnanlagen. Die Pläne wurden geschmiedet und realisiert. So bekam die Halle beispielsweise einen Parkettfußboden und wurde zu einer funktionstüchtigen Sporthalle umgebaut, "Wir von der Firma Postler sind stolz darauf", so Haßfurther in einer Pressemitteilung, "dass wir mit der Baskidhall die soziale Arbeit in der Stadt Bamberg nachhaltig unterstützen konnten. In Stadtteil Gereuth findet diese als sinnvolles Jugend- und Sportangebot nun ihre dauerhafte Fortsetzung."
Genauso war es von Anfang an geplant. Als die Postler Wohnanlagen und Iso die Halle einweihten, hatte sie eine Art Modellcharakter. Klappt die Idee, Sport und Jugendarbeit zu verbinden? Wird die Halle ausreichend genutzt? Gibt es überhaupt Bedarf für solch eine Stätte in Bamberg? Diese und ähnliche Fragen stellten sich die Verantwortlichen am Anfang.


Wichtiger Treffpunkt

Aus der Retrospektive sind nun alle Zweifel und Bedenken ausgeräumt. Schon frühzeitig zeigte sich, dass die Halle für die Kinder und Jugendlichen einen wichtigen Sport- und Treffpunkt darstellte und auch andere Gruppen nutzten das Gebäude regelmäßig.
"Wir bedanken uns recht herzlich bei der Postler Wohnanlagen und Herrn Haßfurther für das außerordentliche Engagement," so Matthias Gensner, Geschäftsführer von Iso. "Die Halle ist ein grandioses Beispiel für das erfolgreiche Zusammenwirken von Wirtschaft und Sozialarbeit zum Wohle der Gesellschaft."
Wichtiges Ziel, welches für Iso den Charakter der von ihnen betriebenen Sportstätte ausmachte, bleibt auch im Neubau, Sport und Jugendarbeit zu verbinden. Diese Kombination ermöglicht Jugendlichen nicht nur eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, sondern dadurch werden auch soziale Kompetenzen wie Fairness, Teamgeist oder Toleranz gefördert.


Einweihung am 9. Oktober

Das Jugendförderzentrum Baskidhall, welches die Nachwuchsförderung der Brose Baskets und die offene Jugendarbeit unter einem Dach vereint, wird am 9. Oktober ab 14 Uhr mit einem Tag der offenen Tür eingeweiht. red

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