Rugendorf

Creußen wird zum Angstgegner

Herren-tischtennis  Der TTC Rugendorf verliert wie in der Vorrunde gegen das Schlusslicht. In den beiden noch ausstehenden Heimspielen geht es nun darum, den 4. Platz zu wahren.
Artikel drucken Artikel einbetten
Der Rugendorfer Stefan Schirner (rechts) revanchierte sich bei Benjamin Schwarz (links) für die Vorrundenniederlage. Am Ende standen die Rugendorfer aber gegen Creußen wieder mit leeren Händen da. Foto: Peter Mularczyk
Der Rugendorfer Stefan Schirner (rechts) revanchierte sich bei Benjamin Schwarz (links) für die Vorrundenniederlage. Am Ende standen die Rugendorfer aber gegen Creußen wieder mit leeren Händen da. Foto: Peter Mularczyk
von unserem Mitarbeiter Gerhard Nidetzky

Rugendorf — Der FC Creußen entwickelt sich langsam zum Angstgegner für den TTC Rugendorf. Denn nach der Heimspielpleite verloren die Mannen um Stefan Schirner auch das Rückpiel beim Tabellenletzten, für den es erst der zweite Saisonerfolg war. Und das, obwohl die die Creußener kurzfristig noch auf ihren nominellen Spitzenspieler Jürgen Hegenbarth (ehemaliger Bundesligaspieler) verzichten mussten. Aber auch Rugendorf konnte nicht komplett antreten, denn es fehlte auch hier krankheitsbedingt die Nummer 3, David Lenc, der durch Bernd Kirsch ersetzt wurde.
Vom Ausgang der letzten beiden Heimspiele gegen den TSV Stein (11. April, 15 Uhr) und TSV Ansbach II (18. April, 18.30 Uhr) wird es abhängig sein, ob sich der TTC vor der TS Arzberg auf dem 4. Platz behaupten kann.


TTC Creußen - TTC Rugendorf
9:4
Schon in den Doppeln war beim TTC der Wurm drin. Zunächst mussten Hoffmann/Jobst gegen das Creußener Spitzendoppel Schwarz/Betsch antreten und hatten zu keiner Zeit eine reelle Siegchance. Das sonst so erfolgsgewohnte Duo Zavodsky / Schirner ging nach zwei knapp verlorenen Sätzen gegen Bergmann/Tretter völlig unter. Nachdem auch Puzik/Jobst trotz großer Gegenwehr kein Bein auf den Boden brachten, stand es 3:0 für Creußen.
Im Eingangseinzel lag Ivan Zavodsky zwar zunächst immer in Führung. Doch am Satzende ging ihm jedes Mal die Luft aus. Wer sonst als Stefan Schirner sollte der Mannschaft wieder Hoffnung geben. Hatte er im Vorrundenspiel noch das Nachsehen gegen Benjamin Schwarz, so machte er dieses Mal kurzen Prozess mit seinem Gegenspieler.
Der in die "Mitte" gerutschte Mario Puzik drehte nach verlorenem ersten Satz gegen Creußens Neuzugang David Scheider den Spieß noch um. Lange Zeit stand das Spiel zwischen Peter Betsch gegen Daniel Hoffmann auf des Messers Schneide. Der ehemalige Bundesligaspieler vergab gegen den Rugendorfer zwei Matchbälle im vierten Satz. Hofmann gewann nicht nur diesen Durchgang, sondern machte im Entscheidungssatz mit 11:1 alles klar.
Damit stand nur noch 4:3 für die Gastgeber. Doch im hinteren Paarkreuz fand Ersatzmann Bernd Kirsch nicht die rechten Mittel, um Carsten Allwicherin Bedrängnis bringen zu können. Trotz teilweise enger Satzstände musste sich danach auch Alexander Jobst einem bravourös aufspielenden Gerhard Tretter mit 0:3 geschlagen geben.

Wie so oft siegt Bergmann

Im Duell der Spitzenspieler gewann Stefan Schirner Satz 1 gegen Martin Bergmann mit 11:6, doch am Ende musste der Rugendorfer seinem alten Rivalen wie so oft zum Sieg gratulieren.
Ivan Zavodsky revanchierte sich bei Benjamin Schwarz für die Vorrundenniederlage und verkürzte auf 4:7 aus Rugendorfer Sicht.
Daniel Hoffmann agierte in der Auseinandersetzung mit David Scheider in den entscheidenden Phasen etwas zu passiv und musste sich seinem Gegenüber im Entscheidungssatz geschlagen geben. Mario Puzik hielt anschließend in allen Sätzen gegen Peter Betsch recht gut mit. Am Ende eines jeden Satzes hatte der Creußener Routinier aber stets die Nase vorn. Damit stand die erneute Niederlage der Rugendorfer fest.
Schwarz/Betsch - Hoffmann/Jobst 11:6, 11:7, 11:4; Bergmann/Tretter - Schirner / Zavodsky 11:9, 11:9, 11:3; Scheider/Allwicher - Puzik/Kirsch 11:8, 14:12, 13:11; Bergmann - Zavodsky 11:9, 11:6, 11:8; Schwarz - Schirner 5:11, 10:12, 3:11; Scheider - Puzik 11:3, 9:11, 7:11, 11:5,6:11; Betsch - Hoffmann 11:13, 11:6, 11:4, 10:12, 1:11; Allwicher - Kirsch 11:9, 11:8, 8:11, 11:6; Tretter - Jobst 11:9, 11:9, 11:4;
Bergmann - Schirner 6:11, 11:8, 11:3, 11:8; Schwarz - Zavodsky 4:11, 9:11, 11:4, 6:11; Scheider - Hoffmann 11:6, 5:11, 11:6, 7:11, 11:6; Betsch - Puzik 11:9, 12:10, 11:7. G.N.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren