Kronach

Cranach-Jahr 2015 hinterlässt gute Zahlen

Kronach — Im Ausschuss für Tourismus-, Stadtmarketing und Soziales zog die Tourismusleiterin der Stadt Kronach, Kerstin Löw, eine äußerst positive Bilanz für das Cranach-Jahr 2015....
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Kronach — Im Ausschuss für Tourismus-, Stadtmarketing und Soziales zog die Tourismusleiterin der Stadt Kronach, Kerstin Löw, eine äußerst positive Bilanz für das Cranach-Jahr 2015. In ihrem Fazit, mit quantitativ wie qualitativ hervorragendem Ergebnis, zitierte sie aus der Schwäbischen Zeitung: "Kronach feiert beim Cranach-Jahr mit. Für das Städtchen im Frankenwald ist der bekannte Renaissancemaler ein großer Coup". Insgesamt stellte sie ein großes Medieninteresse fest. Fast jede Reise begann im Geburtsort des Vaters. Kronach wurde so im Cranach Jahr 2015, das sich ja auf den Sohn Lucas-Cranach den Jüngeren bezog, als Geburtsstadt des Vaters ein wesentlicher Ort und der Werbeeffekt der davon ausging ist unbezahlbar. Nun hofft Kronach auf einen nachhaltigen Effekt. Und Löw schaute schon auf 2017 voraus, wo es im Reformationsjahr im Gedenken an den 500. Jahrestag des The senanschlags von Martin Luther geht. Luther und Lucas Cranach den Älteren verband eine enge Freundschaft und es bestehen Anknüpfungspunkte, sodass man auch daraus einen großen Werbeeffekt in der Lucas-Cranach-Stadt erhofft.


Schon 39 622 Besucher

Doch auch zahlenmäßig schlug sich die große Resonanz im Lucas Cranach Jahr 2015 positiv nieder. Von März bis Oktober zählte man schon 39 622 Besucher, so viele wie lange nicht mehr. Zum Vergleich waren die im gleichen Zeitraum 2014 rund 32 100 Besucher auf der Festung Rosenberg.
Auf die besondere Ausstellung "Pop Up Cranach" im Jahr 2016 blickte Diplom-Museologe Alexander Süß. Hier werde wieder die Lucas-Cranach-Stadt und die Fränkische Galerie auf der Festung Rosenberg mit einer besonderen Ausstellung im Mittelpunkt stehen. Am 8. Februar werden die Lkw anrollen und die Ausstellungsexponate bringen, informierte Süß. Die Ausstellung wird vom 6. März bis 26. Juni im Fürstenbau der Festung Rosenberg zu sehen sein. Kinder, Jugendliche und Familien sind eingeladen, die Werke Cranachs auf besondere Weise zu erleben. Denn bei "Pop up Cranach" hängen nicht bloß Bilder an der Wand! Heinz Hausmann (CSU) schlug vor, alle Schulklassen im Landkreis Kronach einzuladen. Marina Schmitt (SPD) wies darauf hin, dass man für die städtische Festungsanlage zu wenig Beachtung beim Freistaat finde. Ein Besuch im Heimatministerium in Nürnberg habe ihr dies wieder deutlich gemacht. Eine dortige Videoshow zeigte nur Schlösser und Burgen der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung. Bürgermeister Beiergrößlein (FW) werde dies mit einem Schreiben an Minister Markus Söder (CSU) monieren. eh





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