Steinwiesen
16. Auflage 

Countdown für das Mühlenfest

Am 2. Juli an der Teichmühle ist Landrat Klaus Löffler zum ersten Mal als Mühlvogt dabei.
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Bereits im letzten Jahr machte sich Klaus Löffler (links) ein Bild von den Aktivitäten beim Mühlenfest. Foto: Susanne Deuerling
Bereits im letzten Jahr machte sich Klaus Löffler (links) ein Bild von den Aktivitäten beim Mühlenfest. Foto: Susanne Deuerling
Am 2. Juli ist es wieder soweit. Die Teichmühle bei Steinwiesen öffnet zum 16. Mühlenfest ihre Pforten. Bereits am Vormittag findet um 10 Uhr ein Gottesdienst im Festzelt statt. Zelebriert wird er vom evangelischen Pfarrer Hans-Peter Göll und die Bläsergruppe des Musikvereins Steinwiesen wird den Gottesdienst würdevoll umrahmen. Anschließend gibt es ein zünftiges Frühstück mit Weißwürsten und Weißbier oder Kaffee und Kuchen.


Beschriftete "Blöchla"

Die Hauptattraktion besonders für die Kinder wird die Kinderblöchertrift sein, die um 13 Uhr stattfindet. Die Kinder der dritten und vierten Klassen der Grundschule Steinwiesen flößen die einen Meter langen Blöcher vom Stauwehr bis kurz vor die Mühle. Die "Blöchla" werden mit den Namen der Kinder beschriftet und die Schnellsten erhalten kleine Preise. Das gleiche Spektakel soll sich am Nachmittag wiederholen, aber diesmal mit prominenten Besuchern des Mühlenfestes. Vor allem der neue Mühlvogt, Landrat Klaus Löffler, wird hierzu mit Spannung erwartet.
Am Nachmittag zeigt das Sägeteam ab 13.30 Uhr und dann jede Stunde den Holzschnitt auf dem über 120-jährigen königlich-bayerischen Eisenvollgatter. Das Rodachufer lädt zum gemütlichen Verweilen ein. Für die Kinder liegen die Floße auf dem Mühlgraben bereit und Kutschfahrten werden ebenfalls wieder stattfinden. Der neue Mühlvogt und sein Vertreter, Bürgermeister Gerhard Wunder, sprechen gegen 15 Uhr ein Grußwort. Um 16 Uhr gibt es eine Führung durch die Außenanlagen wie zum Wehr, Eichpfahl, Kammräder, Bretterfloß, Mühlgraben und dem Wasserrad. Die kulinarischen Genüsse wie Kaffee und selbst gebackenen Kuchen, fränkische Spezialitäten vom Rost und kühle Getränke werden wohl l keine Wünsche offen lassen. Das Mühlenfest wird seit 2001 an der Teichmühle gehalten, um zum einen auf die fast 900-jährige Mühlentradition im Frankenwald aufmerksam zu machen und zum anderen, um noch einmal den bedeutenden Wirtschaftszweig in Erinnerung zu rufen. Einst lebte ein Drittel der Bevölkerung des jetzigen Landkreises Kronach von den Schneidmühlen. Dies rührte daher, dass die meisten Schneidmühlen nie in Alleineigentum, sondern dem Mühlenverband gehörten.
Der Mühlenverein Rodachtal lädt alle Mitglieder, Mühlen-Freunde, Förderer und Holz-Interessierten samt Familien herzlich ein und freut sich auf ein Wiedersehen bei ein paar gemütlichen Stunden im Oberen Rodachtal (siehe auch http://teichmuehle-steinwiesen.byseum.de). sd
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