Herzogenaurach

CSU: Jetzt zügig planen

Kurz nach Bekanntwerden des Ergebnisses zum Bürgerentscheid Stadtumlandbahn in Erlangen gab es die ersten Reaktionen aus dem politischen Umfeld. Diese waren...
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Kurz nach Bekanntwerden des Ergebnisses zum Bürgerentscheid Stadtumlandbahn in Erlangen gab es die ersten Reaktionen aus dem politischen Umfeld. Diese waren durchweg positiv.
Zu den Befürwortern der Schienenverbindung zählt auch der Ortsverband der CSU in Herzogenaurach - im Gegensatz zu den Erlanger Parteikollegen. Die "Planungen jetzt zügig vorantreiben!" lautet die Forderung in einer Pressemitteilung. Gemeinsam äußerten sich Ortsvorsitzende Antje Körner und Fraktionsvorsitzender Bernhard Schwab. "Erfreut nehmen wir zur Kenntnis, dass die Stadt Erlangen einem Jahrhundertprojekt wie der Stadt-Umland-Bahn aufgeschlossen gegenübersteht", berichten sie. Die CSU werde produktiv an den weiteren Planungen mitwirken, zumal die Stadtratsfraktion mit Stadtrat Konrad Körner in der Verbandsversammlung des nun zu gründenden Zweckverbandes vertreten sein werde.
Die Junge Union im Landkreis sagte, sie sei "weiterhin der Überzeugung, dass gerade die Stadt Herzogenaurach als Wirtschaftsstandort mit drei Weltfirmen endlich auf der Schiene an die Metropolregion angebunden werden muss". "Sehr zufrieden" äußerte sich Manfred Bachmayer, Sprecher des Kreisverbandes der Grünen. Die StUB gehöre auch außerhalb von Erlangen und Herzogenaurach erneut auf die politische Agenda gesetzt. Konkret zielt er auf den Ostast von Erlangen über Uttenreuth nach Eckental ab.


Thema auf Facebook

Ein Thema war die StUB auch auf den Facebook-Seiten des FT. "Hoffentlich hören die Gegner das Nachkarteln und Stänkern jetzt auf und akzeptieren den Willen der Mehrheit", meinte Rob E. auf infranken.de. "Die Vernunft hat gesiegt", schreibt der Herzogenauracher SPD-Stadtrat Wolfgang Mehler. "Endlich geht was voran", findet Martin K. und Gerd H. freut sich: "Die Menschen sind schlauer als allgemein angenommen." Sören B-K. ist zurückhaltender: "Wir sprechen uns dann wieder, wenn die Ergebnisse des Zweckverbands vorliegen, sofern diese überhaupt öffentlich werden." bp
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