Harsdorf

CSU Harsdorf setzt für die nächste Wahl auf einen Generationswechsel

von unserem Mitarbeiter werner reissaus Harsdorf — Wilfried Löwinger führt auch für die nächsten vier Jahre den CSU-Ortsverband Harsdorf. Das war das Ergebnis der Hauptversammlung ...
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WilfriedLöwinger
WilfriedLöwinger
von unserem Mitarbeiter werner reissaus

Harsdorf — Wilfried Löwinger führt auch für die nächsten vier Jahre den CSU-Ortsverband Harsdorf. Das war das Ergebnis der Hauptversammlung im Gasthaus "Zum Tapferen Schneiderlein". Löwinger kündigte an, sein Amt dann in jüngere Hände zu geben. Die CSU Harsdorf zählt gegenwärtig 36 Mitglieder.
Was die Wiederwahl von Günther Hübner zum Bürgermeister angeht, so stellte Löwinger fest: "Sein Einsatz für die Gemeinde Harsdorf ist auf dem Stimmzettel gewürdigt worden." Nach der Wahl ist aber für Wilfried Löwinger schon wieder vor der Wahl und es gelte, sich für die nächste Kommunalwahl im Jahr 2020 als CSU-Ortsverband neu aufzustellen: "Wir brauchen einen Generationswechsel, müssen uns mit jungen Kandidatinnen und Kandidaten ergänzen und das Werben dafür beginnt jetzt."
Der CSU-Ortsvorsitzende sprach einige Maßnahmen an, die im zurückliegenden Jahr in der Gemeinde Harsdorf verwirklicht wurden. Auf ein bayernweites Echo stieß der Gesundheitsbahnhof. Großen Einsatz erforderten der Autobahnausbau, der Hochwasserschutz und die Bahnübergänge.
Bedauert wurde von Löwinger, dass die Einwohnergrenze gegenwärtig unter die 1000er Marke gesunken ist. Hier müsse gegengesteuert werden. Ein Weg ist für den CSU-Ortsvorsitzenden ist die Ausweisung eines weiteren Baugebietes. Die Einwohnergrenze von 1000 sieht Löwinger als eine Art Schallmauer an, die unbedingt gehalten werden sollte.
MdL Martin Schöffel sagte zum Gesundheitsbahnhof: "Das ist ein Projekt, das einmalig ist! Hier wurde in Rekordzeit und sehr guter Förderung ein Blickfang geschaffen."
Bürgermeister Günther Hübner outete sich als ein Befürworter der Windkraft. Mit Blick auf die Nachbarkommune Himmelkron übte er jedoch Kritik daran, dass jetzt auf einmal Vorrangflächen diskutiert werden, die nicht Bestandteil des Regionalplanes sind: "Es macht trotzdem jeder, was er will. Es müssen doch die gleichen Spielregeln für alle gelten!"
Stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender Gerhard Schneider gab sich selbst verwundert darüber, dass in der Gemarkung der Gemeinde Himmelkron vier Windräder errichtet werden sollen, obwohl die dafür vorgesehenen Standorte nicht im Regionalplan Berücksichtigung fanden: "Hier ist noch keine Entscheidung gefällt, und wir werden sorgfältig abwägen."
Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender Wilfried Löwinger. Stellvertretende Vorsitzende Günther Hübner, Manfred Zapf und Michael Hahn, Schatzmeister Bernd Kuhmann, Schriftführerin Heidi Paulini, Beisitzer Monika Kuhmann, Gabriele Feulner, Franz Huster, Sebastian Lindner, Peter Krauß, Thomas Wilke, Kasenprüfer: Karl Lauterbach und Detlef Heyert, Kreisdelegierte Bernd Kuhmann, Günther Hübner, Manfred Zapf, Wilfried Löwinger.
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