Burgwindheim

Burgwindheim will eine Elektroladesäule, aber an welchem Standort?

anette Schreiber Prinzipiell möchte der Markt Burgwindheim eine Ladestation für Elektromobile haben. Und diese gemeinsam mit dem Landkreis Bamberg bestellen, der jeder Gemeinde daf...
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An dem Stromverteilerkasten beim Festplatz wäre ein möglicher Standort für die Ladestation. Foto: privat
An dem Stromverteilerkasten beim Festplatz wäre ein möglicher Standort für die Ladestation. Foto: privat
anette Schreiber

Prinzipiell möchte der Markt Burgwindheim eine Ladestation für Elektromobile haben. Und diese gemeinsam mit dem Landkreis Bamberg bestellen, der jeder Gemeinde dafür 2500 Euro zur Verfügung stellt. Darüber ist man sich einig. Unklar ist bis dato aber, wo sie aufgestellt werden soll.
Während Bürgermeister Heinrich Thaler (CSU) für eine Platzierung beim Verteilerkasten am Festplatz votiert, sähen verschiedene Ratsmitglieder sie lieber an anderer Stelle. Sebastian Loch (BB) etwa würde sie gerne in der Siedlungsstraße haben. Manko dort: Mangelnder Stromanschluss. Und gerade einen solchen braucht es ja zum Laden. Weiter Bürgermeister Johannes Polenz (DLB) wollte wissen, ob man schon mit dem anlieger am Festplatz gesprochen habe und wie es dort mit der Beleuchtung aussehe. Harald Pflaum (CSU) meinte, wenn man so eine Station anschaffe, müsse man sie auch nutzen und bachte mit der Anschaffung einer Station sei es nicht getan, die Gemeinde müsse dann auch selbst ein E-Mobil haben. Rainer Firsching (DLB) plädierte gleich dafür, sich nicht schon auf einen Standort festzulegen. Geschäftsleiter Walter Hanslok brachte in Erinnerung, dass es dem Landkreis bei der Förderung um eine flächendeckende Verteilung der Ladestationen gehe.
Einigen konnte sich das Gremium letztlich noch nicht auf einen Standort. Die Anschaffung einer solchen Station allerdings ist unstrittig.


Erweiterungspläne

Viel debattiert wurde über die Erweiterungspläne der Firma Stettler im Gemeindeteil Untersteinach. Dafür müssen parallel der Flächennutzungs- und Grünordnungsplan geändert und ein vorhabenbezogener Bebauungsplan aufgestellt werden. Mit den Verfahren wurde im Januar begonnen. Mittlerweile sind beide "Projekte" seitens des Marktgemeindes "durch". Nun ist das Landratsamt an der Reihe. Es geht darum, den Flächennutzungsplan, der so geändert wurde, dass die Betriebserweiterung möglich wird, zu genehmigen. Wenn diese dann zusammen mit dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan veröffentlicht ist, erhält der Plan Rechtskraft, und die Firma Stettler kann loslegen.
Das ist möglich, nachdem Landschaftsplaner und Städtearchitekt Jörg Müller beim letzten offiziellen Akt im Gemeinderat sich noch einmal ausführlich mit dem auseinandersetzte, was die Öffentlichkeit, Behörden und Träger öffentlicher Belange ebenso wie Bürger dazu äußerten.
Die Bedenken der Bürger gelten insbesondere den Bereichen Lärm, Verkehr und Naturschutz. Müller würdigte auch das Engagement der zahlreichen Bürger aus Untersteinach, die ihr Recht nutzten, im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung ihre Bedenken, Einwände und Vorschläge zu artikulieren.
Mit dem Dank des Bürgermeisters an alle, die das Festjahr 550 Jahre Wallfahrt zum Heiligen Blut mitgestalteten und so zu einem besonderen machten sowie dem Dank für die Arbeit des Marktgemeinderates endete die letzte Sitzung dieses Jahres.

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