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Burgebrach

Burgebrach befragt seine Senioren

Marktgemeinderat   Die Ergebnisse einer Fragebogen-Akion sollen in das seniorenpolitische Konzept für die Gemeinde einfließen.
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von unserer Mitarbeiterin  Elke Pieger

Burgebrach — Das seniorenpolitische Konzept des Landkreises Bamberg soll auch im Markt Burgebrach in vollem Umfang durchgeführt werden. Das vom Landkreis Bamberg beauftragte Institut Modus hat zunächst eine Bestandserfassung von Einrichtungen und Angeboten für Senioren durchgeführt. Die Ergebnisse stellte Erster Bürgermeister Johannes Maciejonczyk in der Marktgemeinderatssitzung vor.
Burgebrach sei grundsätzlich gut aufgestellt, so der Bürgermeister. Neben dem vorhandenen Seniorenheim bieten die Seniorenhilfe Steigerwald (SHS), der Altenclub und auch verschiedene Vereine seniorengerechte Angebote an. Um die Bedürfnisse und Wünsche der Senioren kennenzulernen, soll nun eine repräsentative Befragung der älteren Bürger ab 65 Jahren durchgeführt werden.

Wo ist Handlungsbedarf?

Die Firma Modus hat nun angeboten, die Fragebögen in größerem Umfang, als die landkreisweite Beteiligung vorsieht, in der Gemeinde zu versenden. Dazu informierte Erster Bürgermeister Johannes Maciejonczyk, dass im Markt Burgebrach derzeit 1052 Bürgerinnen und Bürger im Alter von über 65 Jahren wohnen. Mit einer erweiterten Befragung können genauere Handlungsempfehlungen speziell auf die Bedürfnisse der Gemeinde erarbeitet werden.
Der Marktgemeinderat hat beschlossen, dass alle Bürger in dieser Altersgruppe befragt werden sollen und beauftragte das Modus-Institut mit einer Vollerhebung. Die Kosten für den Markt Burgebrach werden sich voraussichtlich auf über 4000 Euro belaufen. Der Marktgemeinderat und Seniorenbeauftragte Michael Mohr hat in diesem Zusammenhang angeboten, bei Bedarf beim Ausfüllen der Fragebögen behilflich zu sein. Bis Mitte September 2015 sollen die Fragebögen verschickt werden. Eine Auswertung ist bis Anfang 2016 zu erwarten.
Die Jagdgenossenschaft Stappenbach beantragte einen Zuschuss zu Unterhaltsmaßnahmen an öffentlichen Feld- und Waldwegen südlich von Stappenbach. Anhand eines vorliegenden Angebotes ist mit Kosten in Höhe von 22 000 Euro zu rechnen. Der Marktgemeinderat hat beschlossen, satzungsgemäß einen Zuschuss von 50 Prozent nach Vorlage des Verwendungsnachweises zu gewähren.

Straßen werden saniert

Der Marktgemeinderat legte die Maßnahmen aus dem Straßensanierungskonzept für das Jahr 2015 fest. Heuer soll die Gemeindeverbindungsstraße von Oberharnsbach nach Unterharnsbach, von Unterharnsbach bis zum Abzweig Abtsdorf und weiter bis nach Stappenbach saniert werden. Es ist vorgesehen, die Fahrbahndecke abzutragen, die Schäden zu beheben und einen neuen Belag aufzubringen. Die geschätzten Kosten liegen bei 380 000 Euro. Im Haushalt sind 300 000 Euro veranschlagt. Zur Sanierung von gemeindeeigenen Straßen ist noch ein Zuschuss des Freistaates Bayern zu erwarten.
Zur Ausweisung eines neuen Baugebietes in Grasmannsdorf beauftragte der Marktgemeinderat die Ingenieur-Consult GmbH Schneider & Partner, Buttenheim, mit der Fortschreibung des Flächennutzungsplanes sowie mit der Aufstellung eines Bebauungsplanes.

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