Bamberg

Bundestagsvizepräsidentin Edelgard Bulmahn besucht Bamberger Uni

Die ehemalige Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn kam an die Universität Bamberg, um sich zusammen mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik über das ...
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Edelgard Bulmahn (ohne Schild) an der Bamberger Uni Foto: priva
Edelgard Bulmahn (ohne Schild) an der Bamberger Uni Foto: priva
Die ehemalige Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn kam an die Universität Bamberg, um sich zusammen mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik über das preisgekrönte Konzept der Forschungsgruppe zu informieren.
Die Forschungsgruppe Elementarinformatik (FELI) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg hat es sich zum Ziel gesetzt, die digitale Welt für Kinder begreifbar zu machen. Das Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Ute Schmid hat hierzu Lern- und Erfahrungsmaterialien konzipiert, mit denen informatische Konzepte, die die Grundlage für das Funktionieren digitaler Medien bilden, von Kindern spielerisch erforscht werden können.
Der Forschungsgruppe ist es dabei wichtig, Medienbildung und die Vermittlung von Medienkompetenz auf sinnvolle Weise mit informatischer Bildung zu verknüpfen. Dabei setzt sie schwerpunktmäßig bei Kindern im Grundschulalter an. Sie hat jedoch auch vereinfachte Varianten für die Vorschule sowie Erweiterungen und Vertiefungen für die Sekundarstufe I im Angebot.
Die Materialien und Konzepte basieren auf der mittlerweile mehr als zehnjährigen Erfahrung mit der Durchführung und systematischen Evaluation von Workshops zu informatischen Themen für Kinder und Jugendliche über alle Altersstufen hinweg.
Dank der Förderung durch die Technologie Allianz Oberfranken und die Hermann Gutmann Stiftung entstand hieraus eine "Experimentierkiste Informatik", die nicht nur anschauliche Materialien, sondern auch ein Handbuch und ergänzend einen e-Learning-Kurs für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte umfasst.
Die Begleitmaterialien beinhalten didaktische Konzepte und Anregungen für die selbstständige Einbindung der Inhalte in den Unterricht.
Edelgard Buhlmann, Bundestagsvizepräsidentin, war auf Einladung von MdB Andreas Schwarz nach Bamberg gekommen. Prof. Fritjhof Grell, Vizepräsident Lehre, hieß die Gäste im Namen der Universitätsleitung willkommen.
Er hob die Besonderheit der Universität Bamberg hervor: Bamberg ist einer der wenigen Hochschulstandorte in Deutschland, an dem Elementarpädagogik, Lehramtsausbildung und Informatik zusammentreffen und sich hierdurch die Chance auf eine wertvolle, interdisziplinäre Zusammenarbeit im Bereich der digitalen Bildung ergibt.


Lob für das Konzept

Die Bundestagsvizepräsidentin zeigte sich von den präsentierten Materialien angetan und betonte, dass es genau solcher Konzepte bedarf, um den Digitalpakt Schule wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig für die praktische Umsetzung geeignet mit Leben zu füllen.
Dies wurde auch von Monika Heller von der Ferdinand-Dietz-Schule in Memmelsdorf bescheinigt, die die Experimentierkiste bereits selbst im Unterricht eingesetzt hatte. Sie betonte insbesondere die handlungs- und kompetenzorientierte Gestaltung der Materialien, die alle Kinder gleichermaßen ansprach und motivierte, sich auf spielerische Weise die digitale Welt zu erschließen. red
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