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Tettau

Bürgerstiftung Tettau startet mit 15 000 Euro

Tettau — Bürgermeister Peter Ebertsch freut sich, dass in Tettau die erste Bürgerstiftung im Landkreis Kronach eingerichtet wurde. In diesem Zusammenhang dankte er dem Gemeinderat ...
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Tettau — Bürgermeister Peter Ebertsch freut sich, dass in Tettau die erste Bürgerstiftung im Landkreis Kronach eingerichtet wurde. In diesem Zusammenhang dankte er dem Gemeinderat und Unternehmer Carl-August Heinz (BL), der anlässlich seines 65. Geburtstages 8000 Euro gespendet hatte und somit die Voraussetzungen für die Gründung einer Bürgerstiftung schuf.
Stiftungsbeauftragter Andreas Schröer erklärte, dass die Sparkasse Kulmbach-Kronach mit der Bürgerstiftung eine Lösung anbiete, wie man die Spendenbereitschaft der Menschen ideal nutzen könne. Ein Vorteil sei, dass die Stiftungszwecke wechseln könnten.
Demnächst wird ein Stiftungsrat, bestehend aus Gemeinderatsmitgliedern und Bürgern, gegründet. Dieser entscheidet über die Verwendung der Gelder. Zuvor aber muss eine Satzung ausgearbeitet werden. Schröer teilte außerdem mit, dass der Vorstand der Sparkasse entschieden habe, die ersten zehn Bürgerstiftungen mit einem Zuschuss in Höhe von 5000 Euro zu belohnen. Davon profitiere nun auch Tettau.
In diesem Zusammenhang erklärte Martin Schülein, den Erlös des Gartenfestes in Höhe von 2000 Euro auch der Stiftung zukommen zu lassen. Die Bürgerstiftung "Markt Tettau" startet nun also mit einem Kapital in Höhe von 15 000 Euro.

Wohnhaus wird saniert

Ein anderes Thema war die Sanierung des Sechs-Familien-Wohnhauses in der Christian-Müller-Straße 27 in Tettau. Architekt Christian Fischer erläuterte dem Gremium das Konzept. Demnach müssen inklusive Planungskosten rund 250 000 Euro durch den Eigentümer, also die Gemeinde, aufgebracht werden.
"Wir sollten die Finger davon lassen und eine Grünfläche schaffen!", meinte Carl-August Heinz (BL). Die Gemeinde sollte sich die "Sanierung nicht antun". Bei einem Privatinvestor wäre das eine andere Sache. Außerdem bezweifle er, dass man durch den Wohnraum neue Einwohner anlocke.
Michael Müller (BL) stellte die Investitionskosten infrage. Er meinte, dass diese "zu straff" kalkuliert seien. Bürgermeister Ebertsch dagegen vertrat die Auffassung, dass die Gemeinde vorangehen und attraktiven Wohnraum schaffen sollte. "Wir müssen in den sauren Apfel beißen." Letztendlich wurde die Sanierung mit 8:3 Stimmen befürwortet.
Peter Ebertsch berichtete von der Sanierung der Brücke über die Langenau bei der Zufahrt zum Feuerwehrhaus in Langenau. Er bezifferte die Kosten mit 10 100 Euro, davon übernehmen die Anlieger 50 Prozent. Der Auftrag ging an die Firma Fröba Bau in Buchbach. Die Kanalsanierung in der Schützenstraße in Tettau übernimmt die Firma Kürschner aus Nordhalben zum Preis von 94 511 Euro.
Mit den Sanierungen an der Gemeindeverbindungsstraße Schauberg/Buchbach wurde die Firma Eichhorn aus Ludwigsstadt zum Angebotspreis von 12 108 Euro beauftragt. Das Unternehmen erhielt auch den Auftrag für die Böschungssicherung und Sanierungsarbeiten an der Ringstraße in Schauberg zum Preis von 25 389 Euro.
Unter dem Punkt "Sonstiges" ärgerte sich Bürgermeister Peter Ebertsch über den Vandalismus am Kinderspielplatz in Kleintettau. Er bittet die Bevölkerung um Hinweise.
Er bedankte sich bei Hubert Ruß (SPD). Dieser hatte angeregt, bei der Sanierung der alten Tettauer Straße eine LED-Beleuchtung mit zu installieren. Zudem wird nun auch ein zusätzlicher Frostschutz eingebracht.

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