Ahorn

Buchenholz für Dartsfield

Darts wird in der Gemeinde Ahorn immer populärer. Diese Sportart wurde am 1. Januar 1998 in den Bayerischen Sportverband aufgenommen. Bereits zwei Monate sp...
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Bei der Übergabe der vier modernen Einbauschränke für die Dart-Boards (von links), Klaus Leonhardt, Robert Voit und Jürgen Müller.  Foto: Norbert Karbach
Bei der Übergabe der vier modernen Einbauschränke für die Dart-Boards (von links), Klaus Leonhardt, Robert Voit und Jürgen Müller. Foto: Norbert Karbach
Darts wird in der Gemeinde Ahorn immer populärer. Diese Sportart wurde am 1. Januar 1998 in den Bayerischen Sportverband aufgenommen. Bereits zwei Monate später schloss sich "Dartfields" der Sportvereinigung als Abteilung an. Der Club hatte sich 1985 in der Scheuerfelder "Weißen Lilie" gegründet. Die damals 17 etwas abwertend als "Pfeile-Spicker" bezeichneten Player betreiben Steel-Darts wettkampfmäßig.


Per Hand notiert

Im Gegensatz zum E-Darts wird bei dieser Art per Hand aufgeschrieben und Kopfrechnen steht hoch im Kurs. Bei einem Wettkampf schreibt jeweils ein gegnerischer Spieler als Chalker (Schreiber) die Ergebnisse nieder. Bei höheren Klassen gibt es Schiedsrichter. Dass diese Art des Darts an Beliebtheit stark zunimmt, beweisen die wöchentlichen Übertragungen im Fernsehen. Das früher als Kneipensport verrufene Darts sei längst zum alkoholfreien Wettkampf avanciert, stellt Abteilungsleiter Jürgen Müller fest.


20 Aktive im Verein

Nachdem die Mitgliederzahlen zwischendurch stark gesunken waren, boomt seit einigen Jahren der Zuspruch bei der Spvg. Die Erfolge können sich sehen lassen. Derzeit zählt Müller 20 Aktive (im Alter von 22 bis 60 Jahren), davon sind vier Frauen. Dazu kommen drei Passive. Die erste Mannschaft spielt in der Bezirksoberliga und die zweite Mannschaft in der Bezirksklasse B. Ein Team besteht aus acht Personen, die acht Einzel und vier Doppel absolvieren. Gespielt wird "501 ab" mit Doppelt am Ende. Die Spiele finden von September bis Mai meist an Wochenenden statt, dabei betrage die weiteste Anreise 170 Kilometer. Aus dem Nürnberger Raum, erzählt Müller, kommen die meisten Teams. Die wenigen Mannschaften unserer Region finden sich in Lautertal, Lichtenfels, Bamberg, Ebern, Kronach und natürlich Ahorn. Die Hochburg sei allerdings in Ebern zu finden, so Müller anerkennend. Robert Voit, von dem gleichnamigen Ahorner Unternehmen, ist seit Kindheit an persönlich mit dem Ahorner Traditionsverein verbunden, erzählt er. Ebenso gehört die ganze Familie der Spvg an und unterstütze diese seit vielen Jahren. Davon würden viele Holzarbeiten im Sportheim zeugen. So habe er bereits auch vor über zehn Jahren Schiebetüren vor die Boards gebaut. Wie Vereins-Vorsitzender Klaus Leonhardt berichtet, habe er Voit kürzlich von den Erfolgen der "Dartfields" erzählt, und dass die Möglichkeiten nicht mehr ausreichen.
Spontan habe sich Robert Voit bereit erklärt, zu helfen. Er ließ im Nebenraum der Gaststube aus Buchenholz einzeln verschließbare Einbauschränke installieren, die vier Boards aufnehmen. Voit: "So konnte ich zu meiner Verbundenheit zum Verein noch etwas Nützliches beisteuern!"
Infos über die Darts-Abteilung der Spvg Ahorn gibt es im Internet unter dartfields.de.tl ka
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