Rödental

Brandschützer haben blitzblanke Bilanz

"Wir sind eine starke Wehr", war das Resümee des Vorsitzenden Rüdiger Schmidt bei der Hauptversammlung der Feuerwehr Steinrod im Schützenhaus. In der Tat, d...
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Die Hauptversammlung war Anlass, Ehrungen und Beförderungen auszusprechen. Foto: Doris Weidner
Die Hauptversammlung war Anlass, Ehrungen und Beförderungen auszusprechen. Foto: Doris Weidner
"Wir sind eine starke Wehr", war das Resümee des Vorsitzenden Rüdiger Schmidt bei der Hauptversammlung der Feuerwehr Steinrod im Schützenhaus. In der Tat, die Floriansjünger präsentierten sich vor vollem Haus in bester Verfassung sowohl im Vereinsleben als auch bei den Einsätzen.
Kommandant Jürgen Thamm verwies auf zwölf Einsätze 2016, die von 38 Aktiven geschultert wurden. Nicht vernachlässigt wurde die Ausbildung, wobei 15 Übungen zu verzeichnen waren, von denen Markus Rosenbauer 14 besuchte.
Daneben legte die Feuerwehr großen Wert auf Brandschutzerziehung, insbesondere in den Kindergärten. Des Weiteren wurden von sieben Aktiven Leistungsabzeichen abgelegt und sechs Aktive besuchten Lehrgänge.
Das Paradepferd ist die Kinderfeuerwehr, genannt die "Feuersteins", wie Kerstin Schmidt sehr ausführlich berichtete. 17 Eintritte sind zu verzeichnen, so dass die Stärke nunmehr 26 beträgt. Sie treffen sich einmal im Monat und glänzen mit ständigen Aktivitäten. Auch das Gesellige kam nicht zu kurz. Kerstin Schmidt erinnerte dabei an die Teilnahme am Saulochfest, an die Gestaltung eines Festwagens und das Kochen mit Kino im Feuerwehrhaus.
Dem Vorsitzenden des Feuerwehrvereins, Rüdiger Schmidt, war es vorbehalten, auf die stolze Mitgliederzahl von 129 hinzuweisen sowie auf mannigfache Veranstaltungen wie das Schlacht- und Sommerfest, die Teilnahme an der 150-Jahr-Feier der Beuerfelder Wehr, den Wettbewerb Frankenblickpokal in Thüringen und die Mithilfe beim internationalen Zeltlager in Rödental.
Highlight jedoch war das Pfingstfest im Sauloch, auch wenn es verregnet war. 80 Helfer sorgten für einen reibungslosen Verlauf. "Der Erlös kommt dem Feuerwehrwesen und somit der Allgemeinheit zugute", sagte Schmidt.
Von geordneten finanziellen Verhältnissen berichtete Michael Bär. Als neuer Kassenprüfer wurde Uwe Holland gewählt.
Rödentals Zweiter Bürgermeister Thomas Lesch bezeichnete die Wehr als "tolle Truppe, was im Stadtrat auch wahrgenommen wird", und nannte die Kinderfeuerwehr zwar nicht "Wunderwaffe", jedoch Grundlage für weiteres gutes Feuerwehrwesen.
Kreisbrandmeister Andreas Steller lobte den selbstlosen Einsatz der Steinroder für den Dienst am Nächsten und verwies auf 138 Einsätze in seinem Unterkreis, auf 1763 Einsatzstunden von 308 Aktiven. "Die Steinroder verstehen ihr Handwerk" resümierte er.
Schließlich meinte Rolf Wohlleben von der Feuerwehr Rödental, dass Steinrod in der Stadt einen hohen Stellenwert genieße.
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