Röttenbach

Brand zeigt nicht genug Feuer - Röttenbach geht geschwächt ins zweite Spiel

von unserem Redaktionsmitglied  Daniel Ruppert Weingarts — Am größten war die Freude wohl beim Post-SV Nürnberg. Der auf den Sieger des Duells wartende Gegner sah auf dem Sportplat...
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Schmerzhaft für den TSV Brand: Die Mannschaft von Spielertrainer Steffen Staudinger, der hier von den Füßen geholt wird, verlor das Relegationsspiel gegen den TSV Röttenbach.  Foto: Uwe Kellner
Schmerzhaft für den TSV Brand: Die Mannschaft von Spielertrainer Steffen Staudinger, der hier von den Füßen geholt wird, verlor das Relegationsspiel gegen den TSV Röttenbach. Foto: Uwe Kellner
von unserem Redaktionsmitglied 
Daniel Ruppert

Weingarts — Am größten war die Freude wohl beim Post-SV Nürnberg. Der auf den Sieger des Duells wartende Gegner sah auf dem Sportplatz der DJK Weingarts zu, wie sich der TSV Brand und der TSV Röttenbach nicht nur 90, sondern 120 Minuten beackerten. Der Zweitplatzierte der Kreisliga 1 entschied die erste Relegations-Partie um den Aufstieg in die Bezirksliga mit einem Tor von Kapitän Benjamin Göhr zu Beginn der Verlängerung.

TSV Brand -
TSV Röttenbach 0:2 n.V.

Die knapp 1000 Zuschauer sahen zwar nicht viele Torchancen, aber auch keine schlechte Begegnung zweier Kreisliga-Spitzenteams. Das erste Lebenszeichen ging von Röttenbach, genauer gesagt, René Schrettenbrunner aus, doch Brands Keeper Martin Jäger parierte gegen den früheren Landesliga-Spieler (12.). Auf der anderen Seite hatte Torwart Hakan Doganer keine Probleme mit einem Schuss von Braun (24.). Probleme hatten beide Teams allerdings damit, so richtig ins Spiel zu finden. Denn bis zum Seitenwechsel passierte fast gar nichts mehr.

Staudinger wechselt drei Mal

Als die Partie nach der Pause weiter dahin plätscherte, reagierte der von seinen Mitspielern immer wieder gesuchte Brander Spielertrainer Steffen Staudinger und wechselte Dominik Schroft und Tim Schlagen haufer ein. Auch Staudinger selbst, der mit Hetzles und Kleinsendelbach schon manches Relegationsspiel bestritten hat, verließ in der 75. Minute das Feld und machte für Mike Maussner Platz. Joachim Müller schien zu ahnen, dass es eine Zugabe geben würde und ließ seine Ersatzleute warten.
In der Verlängerung hatten die elf durchspielenden Röttenbacher dennoch den längeren Atem: Über Manuel Kilger und Schrettenbrunner landete die Kugel bei Göhr, der zum 0:1 einschob (94.). Als Felix Stelzer für sein Einsteigen gegen Stefano Kilger die Rote Karte kassierte (97.), musste Brand dem Rückstand in Unterzahl hinterherlaufen. Die Müller-Truppe verschleppte das Tempo mit Auswechslungen und Zeitspiel clever. Mit dem 0:2 per Konter machte der erst in der Verlängerung eingewechselte Oliver Schmitt schließlich den Deckel drauf. (117.).
"Eine einzige Unachtsamkeit hat gleich zum ersten Gegentor geführt", klagte Staudinger, der künftig die DJK Weingarts trainieren wird. "Aber ich bin trotzdem stolz darauf, dass die Mannschaft so weit gekommen ist."

Die Statistik zum Spiel:

TSV Brand: Jäger - Kratzer, Iwann, René Schroft, Prütting, Hager (65. Dominik Schroft, Munker, Stelzer, Braun (64. Schlagenhaufer), Staudinger (75. Maussner), Misalla
TSV Röttenbach: Doganer - Matschke, Gaudian, Dörrer, Stefano Kilger (100. Schmitt), Manuel Kilger (113. Gambel), Schulz, Oßmann, Göhr, Eckel (108. Baumüller), Schrettenbrunner
Schiedsrichter: Thomas Gscheidl (SV Weiherhof) / Zuschauer: 950 / Tore: 0:1 Benjamin Göhr (94.), 0:2 Oliver Schmitt (117.) / Rote Karte: Felix Stelzer (Brand/97./grobes Foulspiel)




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