Herzogenaurach
Christkindlesmarkt 

Bote für die süße Fracht

Plötzlich war ihr Stand ausverkauft, woher aber schnell den Nachschub besorgen? Der Ex-Herzogenauracher Rainer Horbaschek half Irmgard Krammer als Kurier.
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Irmgard Krammer mit Rainer Horbaschek in Nürnberg  Fotos: Manfred Welker
Irmgard Krammer mit Rainer Horbaschek in Nürnberg Fotos: Manfred Welker
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Manchmal ist es der "kurze Dienstweg", der einem weiterhilft. Oder anders ausgedrückt: Spontane Kreativität zahlt sich aus. So war es jedenfalls dieser Tage, als der Großenseebacherin Ingrid Krammer plötzlich der Stand auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt leergekauft wurde. Was half, war die schnelle Unterstützung eines Ex-Herzogenaurachers, der sich als Kurier betätigte.
Irmgard Krammer ist im Umgriff des weltberühmten Marktes an der Sebalduskirche zu finden. Dort schmiegen sich die Buden mit dem Original-Regionallogo an den Chor des Gotteshaues. Die Großenseebacherin ist dort vertreten mit ihrem "Irmis MarmeLaden". Sie ist die ganze Adventszeit über Anlaufpunkt für "süße" Kundschaft.
Bei einem Markt in Herzogenaurach kam sie in Kontakt mit Klaus Römmelt, seines Zeichens Bäckermeister und Inhaber der Bäckerei Römmelt am Marktplatz. Dabei wurde die Idee geboren, statt Hiffenmark einen Glühweingelee in die Krapfen zu füllen, die schon in Herzogenaurach den Interessenten gut munden.


Familie unterstützt

Üblicherweise nimmt die Budenbetreiberin morgens vor ihrer Fahrt nach Nürnberg in Herzogenaurach bei Klaus Römmelt die Krapfen mit. Doch jetzt musste sie schon bald Exemplare nachordern. Da schien guter Rat teuer zu sein.
Glücklicherweise ließ sich an diesem Morgen Rainer Horbaschek im Café Römmelt Kaffee und Gebäck schmecken. Auch wenn er schon lange nicht mehr in Herzogenaurach lebt, zieht es ihn doch immer wieder hierher. Schließlich betrieb sein Vater Anton Horbaschek die Bärendrogerie im Steinweg und er kennt sich in Herzogenaurach immer noch gut aus. Da er als Außendienstler an diesem Tag noch nach Nürnberg musste, war er gerne dazu bereits, die süße Fracht nach Nürnberg mitzunehmen, wo Irmgard Krammer die bestellten Krapfen in Empfang nahm.
Den Stand kann sie nur durch die Unterstützung ihrer Familie betreiben, die Anwesenheit im Stand wird auf mehrere Schultern verteilt. Irmgard Krammer erfährt hier Unterstützung durch ihren Mann Friedrich und gegen Abend auch durch ihre beiden Söhne.
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