Lichtenfels

Blumengruß als Lohn für 130 Kilometer

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Lichtenfels — Am Dienstagabend kehrten die knapp 200 Lichtenfelser Wallfahrer, die sich entsprechend einer langen Tradition am Samstagfrüh auf den Weg nach Gößweinstein gemacht hatten, nach einem viertägigen, etwa 130 Kilometer langen Fußmarsch wieder in ihre Heimatpfarrei zurück.
Ein Höhepunkt war sicher wieder die Ankunft der Lichtenfelser Wallfahrer am Sonntag in Gößweinstein, wo sie unter Glockengeläut in die von Balthasar Neumann erbaute Basilika einzogen und traditionell von vielen Angehörigen empfangen wurden. Der ehemalige Lichtenfelser Stadtpfarrer Alfred Bayer betonte im abendlichen Festgottesdienst, den er in Konzelebration mit Pfarrer Roland Neher, Pfarrer George Thottankara und Pfarrer Stefan Fleischmann aus Seßlach hielt, dass der Glaube an den dreifaltigen Gott für den Wallfahrer in der Schöpfung von Gott Vater, in der Gemeinschaft miteinander und im Weg nach Innen deutlich werde.
Später begaben sich die Gläubigen noch zur Marienverehrung, zum Kreuzweg und zur Lichterprozession. Am Montagmorgen machte man sich wieder auf den Rückweg. Auf der letzten Etappe am Dienstag legten dann die Gläubigen in Klosterlangheim eine einstündige Ruhepause ein.
Am Ortsrand von Lichtenfels wurden dann die Pilger von Pfarrer Roland Neher, Pfarrer George Thottankara und Bürgermeister Andreas Hügerich freundlich empfangen. Sie zogen mit ihnen durch die Innenstadt und über den Marktplatz in die Pfarrkirche zum abschließenden Segen ein. Auf dem Weg durch die Stadt säumten viele Anwohner die Straßen und die Angehörigen übergaben traditionell an die heimkehrenden Wallfahrer einen kleinen Blumenstrauß.
Aber auch die Begleiter der Wallfahrt, die Vorbeter, Ministranten, Sanitäter, der Ordnungsdienst und die Wallfahrtsmusiker mit ihrem Leiter Herbert Lorenz wurden nicht vergessen. thi
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