Höchstadt a. d. Aisch

Blue Lions machen gegen München endlich Beute

Höchstadt — Langweilig wird es selten, wenn der ESC Höchstadt und der VfR München-Angerlohe in der Eishockey-Landesliga aufeinander treffen. Zuletzt verloren die Spielerinnen von d...
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Geschafft: Tina Filip (rechts) leitete erst das 3:3 ein und verwandelte anschließend den entscheidenden Penalty.  Foto: Georg Kaczmarek
Geschafft: Tina Filip (rechts) leitete erst das 3:3 ein und verwandelte anschließend den entscheidenden Penalty. Foto: Georg Kaczmarek
Höchstadt — Langweilig wird es selten, wenn der ESC Höchstadt und der VfR München-Angerlohe in der Eishockey-Landesliga aufeinander treffen. Zuletzt verloren die Spielerinnen von der Aisch jedoch äußerst unglücklich. Auch diesmal gab es einen offenen Schlagabtausch - erstmals jedoch mit dem bessern Ende für die Blue Lions. "Wir haben bei Weitem noch nicht alles umgesetzt, was trainiert wurde, da waren noch viele kleine Fehler. Auch das Selbstvertrauen muss aufgrund der vielen Niederlagen erst wieder aufgebaut werden. Aber wir sind auf einem guten Weg", sagte Trainer Jürgen Turnwald, der seit Mitte Januar auf der Bank des ESC sitzt.

ESC Höchstadt -
VfR München-Angerl. 4:3 n.P.

Beide Mannschaften schenkten sich von Beginn an nichts. Zwar fielen im ersten Drittel keine Tore, an Chancen mangelte es aber nicht. Doch was die Abwehr nicht verhinderte, wurde Beute der beiden Torhüterinnen. Mehrere Male bewahrte Heike Skarupa die Gastgeberinnen vor dem Rückstand.
Im Mitteldrittel legte Höchstadt dagegen einen Blitzstart hin. Nach 47 Sekunden brachte Sindy Genenncher den Puck im Tor der Münchnerinnen unter. Nur 58 Sekunden nach Wiederanpfiff schickte Jana-Kim Zierock erneut Genenncher auf die Reise, die nach einem Alleingang auf 2:0 erhöhte. Danach ließ man die Gäte wieder mitspielen - was sich rächte. Denn in der 24. Minute fiel der Anschlusstreffer, der für München die Initialzündung für ein starkes letztes Drittel war. Zwei Minuten genügten dem VfR, um das Spiel zu drehen (43., 45.).

Genenncher in Torlaune

Fünf Minuten vor Schluss nahm Turnwald eine Auszeit und eine letzte Umstellung vor. Mit Erfolg. 45 Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene fing Tina Filip einen Angriff ab, bediente Genenncher, die allein aufs Gästetor zustürmte, die Torfrau eiskalt verlud und das 3:3 erzielte. Fast hätte Höchstadt das Spiel sogar noch in der regulären Spielzeit gedreht. Wieder war es Genenncher, die den Puck diesmal an der eigenen blauen Linie von Filip zugeschoben bekam, mit ihrem Solo-Lauf fünf Sekunden vor Schluss aber scheiterte.
Nachdem Genenncher den ESC in Führung gebracht hatte, vergab München zwei Penaltys, glich dann aber aus. Für die Entscheidung sorgte Filip, die als dritte und entscheidende Schützin sicher verwandelte. red

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