Gosberg

Biwo hat Antwort von Hermann erhalten

Bei einem außerordentlichen Treffen von Vorstand und den Arbeitskreisen Texten und Modellbau, der Bürgerinitiative pro Wiesenttal ohne Ostspange (Biwo) gab ...
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Bei einem außerordentlichen Treffen von Vorstand und den Arbeitskreisen Texten und Modellbau, der Bürgerinitiative pro Wiesenttal ohne Ostspange (Biwo) gab es eingangs von fast allen, die freudig gestellte Frage zu beantworten: "Hast du auch einen Brief von Staatsminister Joachim Herrmann bekommen?" "Ja", "ja" "ja". Manche haben sogar zwei Antwortbriefe erhalten, teilt die Biwo in einer Pressemittelung mit.
Die Vorgeschichte: Der Petitionsausschuss des bayerischen Landtages hatte mehrheitlich im November 2015 den Antrag der Biwo das Projekt die Ostumgehung von Forchheim aus der Projektliste erwogener Projekt für den Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2015 zu streichen, gegen die Stimmen der Grünen, abgelehnt.
Mit einer Postkartenaktion von insgesamt 5000 Anschreiben wandte sich die Biwo Ende November 2015 und Anfang Januar 2016 an die Öffentlichkeit mit der Bitte das Anliegen per Postkarte zu unterstützen und an Joachim Hermann und Markus Söder (beide CSU) die Postkarten zu senden. Inhalt: Die Bitte, "das erwogene Projekt Neubau B 470 durchs EU geschützte Natura 2000 Gebiet auf 6,9 Kilometer Länge durch das Untere Wiesenttal für den BVWP 2015 zu streichen".
Biwo-Vorsitzender Heinrich Kattenbeck freute sich mit allen Teilnehmern über die zweiseitige Rückantwort von Staatsminister Herrmann und Heimatminister Söder. Er sieht darin eine Bestätigung, dass die Biwo-Karten-Aktion 2015/2016 Wirkung zeigten.
Aus der Rückantwort und den Ausführungen von Hermann vom 5. April schließen die Biwo-Verantwortlichen, dass es durchaus sein könne, dass aufgrund der Sachargumente der Biwo gegen die Ostumgehung Forchheim, nur noch ein WB (weiterer Bedarf) wird und dann frühestens, wenn überhaupt erst zum BVWP 2045 das Thema wieder ansteht.
Die zahlreichen aktiven Mitglieder waren beim außerordentlichen Biwo-Treffen in Wiesenthau bis tief in die Nacht sehr aktiv Fakten für möglichst zahlreiche Stellungnahmen zu erarbeiten und beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur einzureichen, teilt die Biwo weiter mit.
Kattenbeck appellierte in der Sondersitzung im Freundes- und Bekanntenkreis, darauf hinzu wirken, jeden nur erdenklichen Ansatz zur objektiven Prüfung in einer Stellungnahme an das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Referat G 12, Invalidenstraße 44, 10115 Berlin, Stichwort: BVWP 2030 bis zum 2. Mai zu senden. Für Hilfestellungen zur Formulierung dürfe sich gerne an Kattenbeck gewendet werden, heißt es weiter. Kontakt: Heinrich.Kattenbeck@t-online.de oder 09191-797822. red



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