Wiesenthau

"Biwo" gegen "JuLi"-Pläne

Der Vorschlag der Jungen Liberalen (JuLi) Forchheim, den Bahnverkehr zwischen Forchheim und Ebermannstadt einzustellen, ruft eine Reaktion der "Bürgerinitia...
Artikel drucken Artikel einbetten
Der Vorschlag der Jungen Liberalen (JuLi) Forchheim, den Bahnverkehr zwischen Forchheim und Ebermannstadt einzustellen, ruft eine Reaktion der "Bürgerinitiative pro Wiesenttal ohne Ostspange" (Biwo) hervor. Sie warnt vor dem "Lockangebot" der Jungen Liberalen, durch die Stilllegung der Bahn werde eine prima Trasse frei und die Baukosten geringer für eine Umgehungsstraße.
"Milchmädchenrechnung", konstatiert die Biwo und stellt fest: "Bahnstilllegung geht an den gerechten Erfordernissen für Mensch und Natur und am Bürgerbegehren für Mobilität und Lebensqualität vorbei. Für den Straßenneubau, bei Nutzung des Schienenstranges der Agilis, ist der Flächenverbrauch nicht wesentlich geringer, weil Bankett, Böschungen, Entwässerungen und andere Baumaßnahmen ebenfalls Flächen brauchen."
Die Option einer nur zwei- statt vierstreifigen Straße auf der Schienentrasse sei nur eine logische "Rückzugsebene". Von Zerschneidung und Zerstörung der ländlichen Kulturlandschaft gar nicht zu sprechen. Biwo-Vorsitzender Heinrich Kattenbeck ist sich nach einer Telefonkonferenz mit seinen Vorstandsmitgliedern einig: "Ein Busverkehr, der sich erst durch Forchheim quält und alle Dörfer, ist keine Alternative." Die BIWO fördere und unterstütze jedes Ziel, einen leistungsstarken ÖPNV zu wollen. red


was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren