Vierzehnheiligen

Bistum Würzburg macht mit einem Quartett Werbung für Pilgerstätten

von unserem Mitarbeiter Gerd Klemenz Vierzehnheiligen — Kaum geht ein Wallfahrtsjahr seinem Ende entgegen, beginnen schon die Planungen für das kommende Jahr. Deshalb waren am Sams...
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Im "Viktor-von-Scheffel-Saal" wurde die Terminkonferenz abgehalten.  Fotos: Gerd Klemenz
Im "Viktor-von-Scheffel-Saal" wurde die Terminkonferenz abgehalten. Fotos: Gerd Klemenz
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von unserem Mitarbeiter Gerd Klemenz

Vierzehnheiligen — Kaum geht ein Wallfahrtsjahr seinem Ende entgegen, beginnen schon die Planungen für das kommende Jahr. Deshalb waren am Samstag vor dem 1. Advent um die 200 Verantwortliche der Wallfahrten aus dem ganzen Frankenland zunächst zu einem feierlichen Gottesdienst in der Basilika eingeladen.
Zum Einzug schallte es laut "Vierzehn heilige Schutzpatrone" durch das gut gefüllte Gotteshaus, das die Wallfahrtsführer aus voller Brust sangen. Der festliche Dankgottesdienst wurde von Guardian Pater Heribert Arens und Pilgerseelsorger Monsignore Wolfgang Witzgall zelebriert. Pater Heribert dankte den Wallfahrtsleitern für ihre großen Anstrengungen während der Vorbereitung und Umsetzung der Wallfahrt.
In seiner Predigt stellte der Guardian das Leitwort "Seid Inseln der Barmherzigkeit im Meer der Gleichgültigkeit" in den Vordergrund. Hierbei handelt es sich um Worte von Papst Franziskus. Nach dem Gottesdienst versammelten sich alle Wallfahrtsleiter im "Viktor-von-Scheffel-Saal" des Diözesanhauses zur Terminkonferenz. Hierbei wurden mehr als 150 Wallfahrtstermine von April bis November des kommenden Jahres besprochen. Pater Christoph hatte alle Wallfahrtstermine für Basilika und Diözesanhaus zusammengestellt und mithilfe eines Beamers auf die Leinwand projiziert. Damit war ein leichtes Abgleichen der einzelnen Pilgergruppen möglich.
Bernhard Schweßinger, Pressesprecher des Bistums Würzburg, stellte den Wallfahrtsleitern ein Quartettspiel über die Wallfahrtsorte in Unterfranken vor. Spielerisch will das Bistum seine Wallfahrtsorte prominenter machen. Dazu wurden Informationen zu einer Auswahl von Kirchen in einem Quartettspiel mit 32 Karten zusammengestellt. Das vom Medienhaus der Würzburger Diözese entwickelte Kartenspiel fand großen Anklang. Unterfranken ist Deutschlands Region mit den meisten Wallfahrtsorten.
Monsignore Witzgall wies auf einen Ausbildungskurs zum Wallfahrtsführer hin. Dieser findet am 19./20. Februar in Gößweinstein sowie am 12. März in Burgwindheim statt. Neben theoretischen Impulsen steht vor allem die Praxis im Vordergrund.
In den letzten sechs Jahren, seit 2009, hat die Erzdiözese das Diözesanhaus umfassend saniert. Ganz viele, die hier regelmäßig übernachten, haben den Wandel vom "alten" zum "neuen" Diözesanhaus erlebt, so der Geschäftsführer der Bildungshäuser der Erzdiözese Bamberg in Vierzehnheiligen, Raimund Hümmer. "Die Investitionen waren dringend notwendig, nicht nur die Gästezimmer zu modernisieren, sondern vor allem auch die Haustechnik, die Küche, die Heizung, die gesamte Technik auf ein zeitgemäßes Niveau zu bringen", stellte Hümmer fest. Als Gäste haben die Pilger mittlerweile drei Kategorien: Zimmer mit Dusche/WC, Zimmer mit Waschbecken und Etagen-Dusche/WC sowie zusätzliche Zimmer im Dachgeschoss. Bei Bedarf können auch Klappbetten aufgestellt werden, so können in der Himmelfahrtswoche auch mal über 400 Wallfahrer beherbergt werden, so der Geschäftsführer weiter.

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