Laden...
Bischberg

Bischberg investiert in Hallenbad und Hochbehälter

Neues zur Generalsanierung des Hallenbades Bischberg und zu Möglichkeiten der Energieeinsparung erfuhr der Gemeinderat Bischberg in seiner Sitzung und macht...
Artikel drucken Artikel einbetten
Neues zur Generalsanierung des Hallenbades Bischberg und zu Möglichkeiten der Energieeinsparung erfuhr der Gemeinderat Bischberg in seiner Sitzung und machte außerdem einige Gelder locker, um die Wasserversorgung Bischbergs und die Sanierung von Gemeindeverbindungsstraßen sicher zu stellen.
Zum Bischberger Hallenbad informierte Ingenieur Tobias Baumgartner von Hitzler Ingenieure über das Vergabeverfahren. Wegen des voraussichtlichen Auftragsvolumens sei eine europaweite Ausschreibung im Rahmen eines VGV-Verfahrens notwendig. Hier könnten sich bis zu 25 Ingenieurbüros bewerben. Nach Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit, guten Referenzen und der Verfügbarkeit vor Ort blieben am Ende noch maximal fünf Bewerber übrig. Bürgermeister Johann Pfister plädierte für gerade mal drei Bewerber, aus denen dann bis 23. August der Vergabevorschlag feststehen soll.
Keinen Aufwand scheute die Gemeinde Bischberg, um ausgewählte Liegenschaften, wie die Grundschule mit Bürgersaal, die Turnhalle und Feuerwehr, das Rathaus, die Mittelschule mit Turnhalle und Hallenbad gebäudetechnisch so auszustatten, dass das Energieeinsparpotenzial so groß wie möglich werde. Inzwischen kristallisierten sich aber einige Schwachstellen heraus, die, so Wolfgang Böhm von der Energieagentur Nordbayern, nicht auf bauliche Mängel zurückzuführen seien, sondern auf das Nutzerverhalten. Dies gelte es zu optimieren und die betroffenen Mitarbeiter und Nutzer entsprechend zu schulen, um damit entsprechende Einsparmöglicheiten zu erzielen.


Einsparhilfe nicht umsonst

Im Rahmen eines kommunalen Energie-Effizienz-Netzwerkes Oberfranken könnte ein Energiemanagement Ursachen für zu hohen Energieverbrauch für Heizung oder Strom erkennen und Abhilfe schaffen. Ganz umsonst ist diese Hilfeleistung nicht, sie ist auf drei Jahre ausgelegt und kostet pro Jahr 6859 Euro, die sich aber, so versicherte Böhm, durch Energieeinsparungen aufgrund der durchgeführten Beratungen amortisieren würden. Der Gemeinderat nahm der Sachverhalt zunächst einmal zur Kenntnis, ohne einen Beschluss zu fassen.
Viel Geld investiert die Gemeinde Bischberg in ihre Wasserversorgung. So beschloss der Gemeinderat mit 14:3 Stimmen, für den Neubau des Hochbehälters am Vogelberg stolze 786 537 Euro zu investieren. Für die Auskleidungs- und Malerarbeiten am neuen Hochbehälter werden nochmals 167 796 Euro fällig, und die notwendige Rohrinstallation schlägt mit 58 733 Euro zu Buche.
Als Pilotprojekt sah der Bürgermeister die Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße Bischberg - Weipelsdorf mittels einer Einstreudecke. Damit könne die Lebensdauer des Fahrbahnbelages verlängert werden, ohne dass zunächst eine grundlegende und wesentlich teurere Grundsanierung notwendig sei. Nach längerer Diskussion entschloss die Gemeinderat letztlich einstimmig, der Maßnahme, die 28 631 Euro kosten wird, zuzustimmen. Nicht so einhellig (12 : 5) war die Zustimmung zur Sanierung der GVS Tütschengereuth - Viereth mittels einer Dünnbeschichtung. Diese Beschichtung soll im August aufgebracht werden und 27 330 Euro kosten. Noch kritischer sah der Gemeinderat die Änderung des Bebauungsplanes "Goldmann" ( 11:6), nach dem neben dem vorhandenen Spielplatz nun diverse Baurechte geschaffen werden sollen.
Sehr arbeitsintensiv seien die in kurzen Abständen notwendigen Streicharbeiten an den Holzfenstern der Kita "Am Vogelberg", informierte Pfister. Deshalb votierte der Gemeinderat einstimmig, die Fenster zum Angebotspreis von 61 008 Euro zu erneuern. nge

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren