LKR Coburg

Bis 15. Januar auf den Feldern

Bayernweit haben die Landwirte auf 167 000 Hektar Zwischenfrüchte auf ökologischen Vorrangflächen eingesät. "Auch auf vielen Feldern im Landkreis Coburg steht in diesem Herbst und ...
Artikel drucken Artikel einbetten
Bayernweit haben die Landwirte auf 167 000 Hektar Zwischenfrüchte auf ökologischen Vorrangflächen eingesät. "Auch auf vielen Feldern im Landkreis Coburg steht in diesem Herbst und Winter deutlich mehr Ölrettich, Senf oder Phacelia als in den vergangenen Jahren", sagt Geschäftsführer Hans Rebelein. Den Aufwuchs auf diesen Flächen müssen die Bauern auf jeden Fall noch bis Freitag, 15. Januar 2016, stehen lassen, teilt der Bayerische Bauernverband in einer Pressemitteilung mit. "Soweit es die Verhältnisse und Witterung ermöglichen, darf der Boden dann ab 16. Januar bearbeitet oder der Aufwuchs verwertet werden", sagt Hans Rebelein.
Das bayerische Landwirtschaftsministerium hat den Stichtag über die Novelle der Erosionsschutzverordnung um einen Monat nach vorne verschoben. "So kann dort, wo es sinnvoll ist, der Boden durch die frühe Bearbeitung in den darauffolgenden Wochen noch einmal richtig durchfrieren", sagt Hans Rebelein. Durch die sogenannte Frostgare würden Bodenklumpen aufgesprengt und die Bodenstruktur verbessert. So entstehe für die Bestellung der Felder im Frühjahr ein feinkrümeliger Untergrund.
Bis zum 15. Januar dürfen auch Grasuntersaaten, die im letzten Jahr als ökologische Vorrangflächen angelegt wurden, und Winterkulturen beziehungsweise Winterzwischenfrüchte, die die Bauern nach der Ernte von Eiweißpflanzen im Rahmen des Greenings angesät haben, noch nicht bearbeitet werden. red

Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren