Trebgast

Biber beißt sich durch

Natur  Der fleißige Nager fühlt sich in Trebgast offenbar sehr wohl. Während die Eltern pausenlos bauen, plantscht der Nachwuchs munter im Wasser.
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Recht ansehnlich ist mittlerweile der Damm, mit dem der Biber in der Ortsmitte die Trebgast aufstaut, um offensichtlich den unter dem Wasser liegenden Zugang zu seinem Bau zu sichern. Fotos: Dieter Hübner
Recht ansehnlich ist mittlerweile der Damm, mit dem der Biber in der Ortsmitte die Trebgast aufstaut, um offensichtlich den unter dem Wasser liegenden Zugang zu seinem Bau zu sichern. Fotos: Dieter Hübner
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von unserem Mitarbeiter Dieter Hübner

Trebgast — Der Trebgaster Biber hat sich in der Ortsmitte fest etabliert und offensichtlich auch eine Familie gegründet. Darauf deutet zumindest ein Jungtier hin, das sogar tagsüber dabei beobachtet wurde, wie es - auf dem Rücken liegend - unbekümmert in der Trebgast planschte. Erst als ein Elternteil kam und mit dem Schwanz energisch auf das Wasser schlug, zog es der (oder die) Kleine vor, rasch abzutauchen.
Mittlerweile versucht der Biber mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln, den unter Wasser liegenden Zugang zu seinem Bau zu sichern. Dazu hat er - von der Brücke in der Ortsmitte aus etwa 50 Meter bachaufwärts gut sichtbar - einen zirka 60 Zentimeter hohen Damm gebaut, der die Trebgast aufstaut und nur noch wenig Wasser durchlässt. Auch in Höhe des Sportplatzes liegen mehrere gefällte Bäume in der Trebgast. Alles Anzeichen für weitere Aktivitäten des zweitgrößten lebenden Nagetieres der Erde (nach dem Capybara, einem Wasserschwein).
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