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Tüchersfeld

"Bettler und Galgenvögel" ziehen die Besucher an

von unserem Mitarbeiter Thomas Weichert Tüchersfeld — Das Fränkische- Schweiz-Museum in Tüchersfeld scheint auf einem guten Weg zu sein. 17 546 Menschen haben das Museum im vergang...
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Rainer Hofmann (r.) präsentiert mit den Landräten Hübner (l.) und Ulm Exponate des Museums.  Foto: Weichert
Rainer Hofmann (r.) präsentiert mit den Landräten Hübner (l.) und Ulm Exponate des Museums. Foto: Weichert
von unserem Mitarbeiter Thomas Weichert

Tüchersfeld — Das Fränkische- Schweiz-Museum in Tüchersfeld scheint auf einem guten Weg zu sein. 17 546 Menschen haben das Museum im vergangenen Jahr besucht. Das entspricht einer Steigerung von zehn Prozent gegenüber dem Jahr 2012.
Den Anstieg der Besucherzahlen führt Museumsleiter Rainer Hofmann vor allem auf die im vergangenen Jahr stattgefundene Sonderausstellung "Bettler, Jauner, Galgenvögel - In den Fängen der Justiz" zurück. Wenn es um Mord und Raub geht und auch um die Frage, wie die Täter verurteilt und bestraft worden sind, stoße das regelmäßig auf das Interesse der Menschen.
Diese Einschätzung teilte auch der Zweckverbandsvorsitzende und Bayreuther Landrat Hermann Hübner (CSU) bei der Zweckverbandsversammlung des Museums im katholischen Gemeindehaus in Tüchersfeld.

Verändertes Freizeitverhalten

Die meisten Besucher zählte das Museum im Jahr 1987. Damals kamen 46 987 Besucher nach Tüchersfeld. "Diese Zahl werden wir heute nicht mehr schaffen", sagte Hofmann. Zum einen gebe es heute um Pottenstein herum deutlich mehr Freizeitangebote. Er nannte in diesem Zusammenhang den Kletterwald oder die Sommerrodelbahn.
Zum anderen hat sich laut Hofmann auch das Freizeitverhalten der Gäste verändert. Diese buchten inzwischen immer kürzer und kurzfristiger. Vor diesem Hintergrund waren die Verantwortlichen mit den Besucherzahlen des vergangenen Jahres zufrieden. Als "verbesserungsfähig" bezeichnete Hofmann allerdings den Besuch von Schulklassen im Museum. Zusammen mit Hübner und dem Forchheimer Landrat Hermann Ulm (CSU) stellte Hofmann auch zahlreiche neue Exponate vor.
Beispielsweise Eisenbahnkarten aus den Jahren 1842 und 1843. Oder auch eine Grafik der Burg Neideck von Georg von Turkowitz aus dem Jahr 1818.









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