Elfershausen

Betriebsrat informiert

Über 100 Mitglieder der IG Metall folgten jetzt der Einladung der Gewerkschaft, um sich über den aktuellen Stand der Gespräche mit der Schaeffler-Unternehme...
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Über 100 Mitglieder der IG Metall folgten jetzt der Einladung der Gewerkschaft, um sich über den aktuellen Stand der Gespräche mit der Schaeffler-Unternehmensleitung über die geplante Werksschließung zu informieren. Zwei Stunden stand das Verhandlungsteam um den Betriebsratsvorsitzenden Michael Walther, den Mitgliedern Rede und Antwort. Viele Informationen hat das Verhandlungsteam in den drei Gesprächen bekommen. Auch ein wirtschaftliches Gutachten wurde von Seiten des Betriebsrates in Auftrag gegeben. In dieser Woche können dort erste Ergebnisse erwartet werden.


Sozialverträglichkeit zugesichert

"Die Arbeitgeberseite bewegt sich, was die Werksschließung betrifft keinen Millimeter", macht Michael Walther deutlich. Seine Botschaft: "Es wird schwer - aber wir geben den Standort nicht auf." Der Betriebsrat berichtet weiter, dass im letzten Gespräch, die Absicht von Arbeitgeberseite, die Werksschließung sozialverträglich umzusetzen, bekräftigt wurde - konkret zugesagt wurde bisher aber nichts. Am Ende verabschiedeten die Mitglieder eine Resolution, die sowohl den Konzern, als auch die Politik in die Verantwortung nimmt.
So fordern die Metaller und Metallerinnen auch weiterhin, dass der Konzern auf einen Ausspruch von betriebsbedingten Kündigungen verzichtet und - um dieses Ziel zu erreichen - Ersatzproduktion in der Region ansiedelt.
Für den 2. Bevollmächtigten der IG Metall Schweinfurt, Thomas Höhn, ist gerade dieser Punkt nach den ersten drei Gesprächsrunden von entscheidender Bedeutung: "Da auch im Werk Schweinfurt die
Kapazitäten nicht ausgelastet sind, ist die Restrukturierung ohne Zusatzvolumen nicht ohne Kündigungen umsetzbar."
Auch die Politik nehmen die Interessenvertreter in der Pflicht. Viele Briefe gab es von Seiten der Interessenvertreter an regionale und überregionale
Politiker. red
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