Bad Steben

Betriebsaufgaben bereiten Tourismusexperten Sorge

Die oberfränkischen Delegierten des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga Bayern) haben im Relexa-Hotel Bad Steben turnusgemäß einen neuen Vors...
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Bob M. Neubeck, Georg Hötzelein, Andrea Luger, Stephan Ertl und Volker Wrede (von links) bilden den Bezirksvorstand des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands. Foto: privat
Bob M. Neubeck, Georg Hötzelein, Andrea Luger, Stephan Ertl und Volker Wrede (von links) bilden den Bezirksvorstand des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands. Foto: privat
Die oberfränkischen Delegierten des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga Bayern) haben im Relexa-Hotel Bad Steben turnusgemäß einen neuen Vorstand gewählt. Bezirksvorsitzende Andrea Luger vom Hotel-Gasthof Frankengold in Behringersmühle, einem Ortsteil von Gößweinstein, wurde dabei ebenso im Amt bestätigt wie ihr Stellvertreter Stephan Ertl vom Hotel Ertl in Kulmbach.
Auch der Zweite Stellvertreter Georg Hötzelein, der den Berg-Gasthof Hötzelein in Kunreuth betreibt, wurde wiedergewählt. Schriftführer bleibt Volker Wrede vom Live-Club und den Haas-Sälen in Bamberg, Kassierer Bob M. Neubeck vom Aparthotel Frankenwald in Steinwiesen.
Dehoga-Präsident Ulrich N. Brandl dankte allen Gewählten für ihr ehrenamtliches Engagement: "Die bayerischen und somit auch die oberfränkischen Hoteliers und Gastronomen haben als Hauptleistungsträger des Tourismus im vergangenen Jahr einmal mehr Großartiges geleistet." Mit zunehmenden Gäste-, Umsatz- und Mitarbeiterzahlen wachse zugleich die volkswirtschaftliche Bedeutung des Tourismus in der Region.
Sorge bereitet Brandl, dass nach wie vor gerade auf dem Land Betriebe aufgegeben werden. Damit falle die Voraussetzung weg, dass dort Tourismus überhaupt stattfinden kann. "Wirte wollen für ihre Gäste da sein und nicht Formulare ausfüllen. Die immer größer werdende Verordnungslawine zieht immer mehr Betrieben den Boden unter den Füßen weg, zugleich bedarf es dringend der Anpassung jahrzehntealter Gesetze, die nicht mehr der Alltagsrealität entsprechen", so der Landeschef. Allen voran nannte er hier das Arbeitszeitgesetz. Hier bedürfe es der Umstellung von einer täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit. "Es geht nicht darum, dass Mitarbeiter mehr arbeiten sollen, sondern, oft genug auch auf deren eigenen Wunsch hin, flexibler einsetzbar sind", erläuterte der Präsident.
Vizepräsidentin Angela Inselkammer ging auf die Integration von Flüchtlingen sowie die Ausbildungs- und Fachkräftesituation ein. Sie zeigte Chancen auf und verwies zugleich auf die enorme Bedeutung einer wertschätzenden Ausbildung.
Stefan Wild, Vorsitzender des Fachbereichs Hotellerie, ging auf aktuelle Zahlen des Gastgewerbes ein und gab den Anwesenden wertvolle Tipps im richtigen Umgang mit Online-Buchungssystemen. red



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