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Theinheim

Berliner lieben den Steigerwald

Man muss es wohl als Liebe bezeichnen, was Joscha und Gabi Heinkow aus Berlin mit dem Steigerwald verbindet, denn seit 30 Jahren kommen sie immer wieder. Se...
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Joscha und Gabi Heinkow wurden von Bürgermeister Bäuerlein (vorne von links) geehrt. Darüber freuen sich die Gastgeber-Familien Oppelt (Nadine, Elisabeth und Armin) und Bayer (Michael und Irmgard).  Foto: sw
Joscha und Gabi Heinkow wurden von Bürgermeister Bäuerlein (vorne von links) geehrt. Darüber freuen sich die Gastgeber-Familien Oppelt (Nadine, Elisabeth und Armin) und Bayer (Michael und Irmgard). Foto: sw
Man muss es wohl als Liebe bezeichnen, was Joscha und Gabi Heinkow aus Berlin mit dem Steigerwald verbindet, denn seit 30 Jahren kommen sie immer wieder. Seit nunmehr 20 Jahren wohnen sie mindestens einmal jährlich in der Pension von Armin und Elisabeth Oppelt in Theinheim. Am Dienstag feierten die Berliner sogar Joscha Heinkows 65. Geburtstag hier. Der Geburtstag und die 30-jährige Treue zum Steigerwald waren für den Rauhenebracher Bürgermeister Matthias Bäuerlein (FW) Anlass, die Urlauber zu ehren.
"Wir essen gern und lieben das Bier", geben die beiden Berliner Frohnaturen unumwunden zu. Schon immer zog es die beiden nach Bayern in den Urlaub. Vor 30 Jahren stellten sie fest: "Im Steigerwald waren wir noch nie und dann sind wir bei Schweinfurt abgebogen."
Sie wohnten in Untersteinbach, manchmal auch in Oberschleichach, dann entdeckten sie das Gasthaus Bayer in Theinheim - und die Pension von Michael Bayers Schwester Elisabeth Oppelt. Die Brauereivielfalt hat Joscha Heinkow schon immer fasziniert. "Er kennt alle Brauereien in der Region, auch die nicht mehr existierenden", erklärt Michael Bayer. Inzwischen weiß Heinkow auch manches aus der Geschichte von Rauhenebrach besser als mancher Einheimische; er hat sogar schon an den Treffen des Heimatgeschichtlichen Arbeitskreises teilgenommen.
Die Heinkows kommen selten nur für eine Woche, manchmal bleiben sie sogar einen ganzen Monat. Sie machen dann Autoausflüge und schauen sich am Ziel per pedes um. Immer wieder bringen sie auch Freunde mit, wie die Freundin aus Finnland, die in der finnischen Botschaft in Berlin arbeitet und seitdem auch weitere finnische Gäste in den Steigerwald empfahl.
"Die Finnen sind immer ganz hin und weg von den großen Gläsern und dem Bierpreis", grinst Michael Bayer. Durch die Heinkows gibt es in der finnischen Botschaft inzwischen ein Oktoberfest, bei dem das Bayer-Bier aus Theinheim ausgeschenkt wird.
Solche Geschichten hört Bürgermeister Matthias Bäuerlein natürlich gerne. So treue Gäste seien eine hohe Wertschätzung für die Region, aber besonders für die Gastgeber. Die Heinkows seien einmal mehr Beweis dafür, dass keine Reklame so gut ist wie die Mund-zu-Mund-Propaganda zufriedener Gäste, sagt er. sw
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