Coburg

Berlin kommt Coburgern entgegen

Der Ärger in der Wohnungswirtschaftsbranche war enorm, als das Bundesjustizministerium Ende des vergangenen Jahres die Pläne zum zweiten Mietrechtspaket vor...
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Rainer Mayerbacher
Rainer Mayerbacher
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Der Ärger in der Wohnungswirtschaftsbranche war enorm, als das Bundesjustizministerium Ende des vergangenen Jahres die Pläne zum zweiten Mietrechtspaket vorstellte. Die weiteren Veränderungen des Mietrechts betreffen vor allem die Mieterhöhung nach Modernisierung, den Mietspiegel, sowie die Wohnfläche als Grundlage für Ansprüche im Mietrecht. Bundestagsabgeordneter Hans Michelbach (CSU), Wohnbau-Stadt-Geschäftsführer Christian Meyer und Wohnbau-Land-Geschäftsführer Rainer Mayerbacher suchten deshalb in Berlin das Gespräch mit der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Barbara Hendriks (SPD), und dem Staatssekretär Ulrich Kelber. Denn "die Möglichkeiten bezahlbaren Neubaus und der Vermietung werden massiv eingeschränkt. Auch Sanierung oder Modernisierung erscheinen vor diesem rechtlichen Hintergrund kaum noch attraktiv", sagt Christian Meyer, Geschäftsführer der Wohnbau Stadt Coburg.
Wie Meyer erklärt, gebe es in der Region noch zahlreiche Wohnhäuser mit Mieten unter vier Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Eine prozentuale Deckelung der Mieterhöhung nach Modernisierung hätte zur Folge, dass diese Häuser nicht mehr wirtschaftlich nach gesetzlichem Stand saniert werden könnten und somit zum Verfall freigegeben wären.
Mit dem Anliegen hat Coburg einer Pressemitteilung zufolge in Berlin Gehör gefunden: Bundesministerin Barbara Hendriks zeigte sich für die Belange der Region offen und konnte den Coburgern bereits eine positive Botschaft mit auf den Weg geben. Denn der Gesetzesplan sehe nun keine prozentuale Deckelung mehr vor. red


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