Ebern

Benedikt und die Senioren

Benedikt Marks durfte "nachsitzen". Der Bub, der beim eigentlichen Termin für die Erstkommunion in Ebern erkrankt war, durfte bei der Jubelkommunion in Eber...
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Erstkommunikant Benedikt Marks mit Pfarrer Pater Rudolf Theiler
Erstkommunikant Benedikt Marks mit Pfarrer Pater Rudolf Theiler
Benedikt Marks durfte "nachsitzen". Der Bub, der beim eigentlichen Termin für die Erstkommunion in Ebern erkrankt war, durfte bei der Jubelkommunion in Ebern nachfeiern und zum ersten Mal zum Tisch des Herrn gehen.
Dort war er umringt von lauter älteren Christen, die an diesem Tag beim Festgottesdienst ihrer eigene Erstkommunion vor zehn, 25, 50, 60 oder gar 70 Jahren gedachten. Wegen der Vielzahl der Jubilare, war es doch um Hunderte von Erstkommunikanten von einst gegangen, die eingeladen wurden, weil die Organisation in private Hände gelegt wurde, waren die Namen der Jubilare im Pfarramt nicht zu erfahren. Stadtpfarrer Pater Rudolf Theiler und Pater Richard Pfletschinger SAC fanden bei der Leitung des Gottesdienstes Unterstützung durch Pater Josef Maria Merkel SM. Dieser feiert e an diesem Tag das eigene 60. Kommunionsjubiläum. Der Eberner war einst direkt neben der Stadtpfarrkirche am Marktplatz aufgewachsen.
Mit 23 Teilnehmern war die Gruppe der "60er" am stärksten vertreten, die "70er" brachten es immerhin noch auf 21 Teilnehmer, während die "50" nur zu fünft waren
Vor 25 Jahren, damals ausnahmsweise Ende Mai, waren jene Zehn zur Erstkommunion gegangen, die damals unter besonderen Umständen feiern mussten. Wegen der Renovierung der Stadtpfarrkirche war die Kommunion nicht nur zeitlich, sondern auch räumlich verlegt worden. Das Fest fand damals in der Marienkapelle statt.
Ein kleines Häuflein von vier jungen Männern und Frauen feierte den zehnten Jahrestag der Erstkommunion. Dabei liegt gerade dieser Jahrgang dem Pater Rudolf Theiler sehr am Herzen. Es war der erste Jahrgang, den der neu Stadtpfarrer damals selbst vorbereitete und führte. Und wenn auch damals, wie er selbst erzählt, Zweifel herrschten, ob denn ein Ordensmann das könne, so habe er doch von den Müttern viel gelernt.
Die Jubilare hatten ein günstiges Wochenende erwischt, denn die gesamte Stadt feierte das 150. Jubiläum der Ortsfeuerwehr.
So ergab sich die Gelegenheit zum Festbesuch und zum geselligen Wiedersehen mit vielen Altersgenossen und anderen Ebernern. kb/eki
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