Ebern

Beliebter, einstiger Pfarrer von Mürsbach wird Generalvikar

Würzburg/Kreis Haßberge — Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat Thomas Keßler (59), aktuell Dekan in Bad Kissingen, zum neuen Generalvikar der Diözese Würzburg ernannt. Bischof Hofmann...
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Thomas Keßler
Thomas Keßler
Würzburg/Kreis Haßberge — Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat Thomas Keßler (59), aktuell Dekan in Bad Kissingen, zum neuen Generalvikar der Diözese Würzburg ernannt.
Bischof Hofmann gab seine Entscheidung am Donnerstagmittag im Bischöflichen Ordinariat Würzburg bekannt. Keßler wird sein Amt voraussichtlich Mitte April, in den Tagen nach dem "Weißen Sonntag", antreten. Als Generalvikar folgt er Dr. Karl Hillenbrand nach, der im November 2014 plötzlich verstorben war.

Viele Aufgaben im Dekanat Ebern

Thomas Keßler wurde am 9. August 1955 in Bad Neustadt geboren. Er studierte in Würzburg und Innsbruck Theologie. Am 25. Februar 1984 weihte ihn Bischof Dr. Paul-Werner Scheele in Würzburg zum Priester. Danach war Keßler als Kaplan in Kleinwallstadt, Mainaschaff und in Bad Kissingen eingesetzt. In Bad Kissingen war er auch Dekanatsjugendseelsorger. Ab 1987 wirkte Keßler als Pfarrer von Mürsbach und Gereuth mit den dazugehörigen Filialen. 1994 wurde er zusätzlich Leiter des Pfarrverbandes Ebern. 1997 übernahm er auch die Pfarreien Baunach und Lauter und wurde damit Pfarrer der neuen Pfarreiengemeinschaft "Baunach, Lauter, Mürsbach und Gereuth".
2001 wurde er darüber hinaus Präses des Ortsverbands Baunach der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) sowie 2002 auch des KAB-Ortsverbands Lauter.
Zusätzlich war er im Dekanat Ebern von 1987 bis 1997 Dekanatsjugendseelsorger und von 1990 bis 2004 Dekanatsbeauftragter für Priester- und Ordensberufe. 1999 wurde Keßler zum stellvertretenden Dekan gewählt.
Zugleich wurde er Beauftragter für die Notfallseelsorge der Dekanate Ebern und Haßfurt sowie Ökumenebeauftragter für das Dekanat Ebern.

Als Notfallseelsorger engagiert

In der Notfallseelsorge ist Keßler außerdem seit vielen Jahren aktiv: 1995 wurde er Notfallseelsorger für den Landkreis Bamberg und seit 2000 koordiniert er die Seelsorge im Feuerwehr- und Rettungsdienst in der Diözese und unterstützte den Aufbau eines inzwischen flächendeckenden Notfallseelsorgesystems.
2004 wechselte Keßler von Mürsbach nach Bad Kissingen. 2005 wurde er zum Dekan des Dekanats Bad Kissingen gewählt. Aktuell ist er Leiter der neuen Pfarreiengemeinschaft "Jesus - Quelle des Lebens, Bad Kissingen".
Auf Diözesanebene engagierte sich Keßler in der "Steuerungsgruppe zur Errichtung der Pfarreiengemeinschaften". Er ist Mitglied im Pastoralrat und im Priesterrat der Diözese. Dem Projektbeirat zur Begleitung und Unterstützung des Dialogprozesses im Bistum sowie dem Fachbeirat der "Koordinierungs- und Fachstelle zur Prävention sexualisierter Gewalt" gehörte er an. Beim Gesprächsforum der Deutschen Bischofskonferenz 2012 in Hannover zählte er zur Teilnehmergruppe aus dem Bistum Würzburg. pow

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