Trebgast

Beliebter Wirt und Metzger

Der Seniorchef des Landgasthofes Friedrich, Alfred Friedrich, feierte kürzlich seinen 90. Geburtstag. Mit zwei Brüdern auf dem elterlichen Hof in Schwarzach...
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Sie gratulierten Alfred Friedrich (vorne) zum 90. Geburtstag (von links): Enkelin Julia, Vorstand Dieter Bordihn von der Kulmbacher Bank, Enkelin Steffi, Pfarrer Peter Ahrens, Altbürgermeister Siegfried Küspert, Ehefrau Anni Friedrich, Martin Oetter, Sohn Herbert, Tochter Heidrun, stellvertretender Landrat Dieter Schaar und Bürgermeister Werner Diersch. Foto: Dieter Hübner
Sie gratulierten Alfred Friedrich (vorne) zum 90. Geburtstag (von links): Enkelin Julia, Vorstand Dieter Bordihn von der Kulmbacher Bank, Enkelin Steffi, Pfarrer Peter Ahrens, Altbürgermeister Siegfried Küspert, Ehefrau Anni Friedrich, Martin Oetter, Sohn Herbert, Tochter Heidrun, stellvertretender Landrat Dieter Schaar und Bürgermeister Werner Diersch. Foto: Dieter Hübner
Der Seniorchef des Landgasthofes Friedrich, Alfred Friedrich, feierte kürzlich seinen 90. Geburtstag. Mit zwei Brüdern auf dem elterlichen Hof in Schwarzach aufgewachsen, begann der Jubilar nach der Schule eine Lehre als Metzger. Bei verschiedenen Arbeitgebern sammelte er wertvolle Erfahrungen, so dass er 1954 seine Meisterprüfung ablegen konnte.
Zu dieser Zeit hatte Alfred Friedrich längst zwei Augen auf den damaligen Gasthof Schoberth in Trebgast geworfen. Es war nicht so sehr die angegliederte Metzgerei, die sein Interesse weckte, sondern die schmucke Wirtstochter Anni war das Ziel seiner Träume. Es kam, wie es kommen musste: 1956 wurde geheiratet. Die Kinder Herbert und Heidrun machten das junge Glück perfekt.
Alfred Friedrich übernahm mit seiner Frau den Gasthof mit Metzgerei der Schwiegereltern. Mit Mut, Weitsicht und unbändigem Fleiß sorgten beide dafür, dass sich der Landgasthof einen ausgezeichneten Ruf erwarb, nicht nur im Ort und im Landkreis, sondern weit darüber hinaus. Alfred Friedrich war und ist ein Gönner vieler Vereine. In der früheren Raiffeisenbank war sein Rat als ehrenamtlicher Vorstand und später als Mitglied im Aufsichtsrat gefragt.
Sein Handeln den Mitarbeitern, Kunden und Gästen gegenüber war stets geprägt vom dem Leitspruch: "Der Mensch darf niemals aufhören, Mensch zu sein." Ab 1993 trat Alfred Friedrich etwas kürzer. Seitdem führt Sohn Herbert mit seiner Frau Monika den Betrieb erfolgreich weiter.
Geistig immer noch sehr rege, ist er, vor allem was seine Mobilität anbelangt, schon etwas auf Hilfe angewiesen.
Zu seinem Geburtstag gratulierten neben Ehefrau Anni, den beiden Kindern und fünf Enkelkindern auch die Vertreter vieler örtlicher Vereine. hd
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