Stadtsteinach

Beim Hainberglauf stand der gute Zweck im Vordergrund

Stadtsteinach — Beim Hainberglauf, der bei suboptimalen Wetter-Bedingungen über die Bühne ging, waren 29 Läufer am Start. Auf der vier Kilometer langen Strecke, bei der es 270 Höhe...
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Im Bild (v. l.) Gesamtsieger Philipp Schenkendorf, Harald Schricker, Pfarrer Wolfgang Eßel, Pia Kraus (Pfarrgemeinde Stadtsteinach), SGB-Vorsitzender Oliver Hempfling, Bürgermeister Roland Wolfrum und der Zweitplatzierte Patrick Pirhala. Foto: Werner Reißaus
Im Bild (v. l.) Gesamtsieger Philipp Schenkendorf, Harald Schricker, Pfarrer Wolfgang Eßel, Pia Kraus (Pfarrgemeinde Stadtsteinach), SGB-Vorsitzender Oliver Hempfling, Bürgermeister Roland Wolfrum und der Zweitplatzierte Patrick Pirhala. Foto: Werner Reißaus
Stadtsteinach — Beim Hainberglauf, der bei suboptimalen Wetter-Bedingungen über die Bühne ging, waren 29 Läufer am Start. Auf der vier Kilometer langen Strecke, bei der es 270 Höhenmeter zu überwinden galt, holte sich Phillipp Schenkendorf von der gastgebenden SGB Stadtsteinach mit einer Zeit von 20:14 Minuten den Gesamtsieg. Knapp dahinter folgte Patrick Pirhala vom ASV Triathlon Kulmbach mit einer Zeit von 20:19 Minuten. Mit Rüdiger Bauer sowie Michael Schricker landeten zwei Lokalmatadoren auf den Plätzen 3 und 4. Bei den Damen machten Jutta Kratzel und Cordula Lauterbach, beide von der SGB Stadtsteinach, den Sieg auf der Zielgeraden unter sich aus. Jutta Kratzel hatte gemeinsam mit Cordula Lauterbach mit dem Asylbewerber Methi Zafari einen jungen, unbegleiteten Minderjähriger im Schlepptau, den sie mit einer Zeit von 26:59 Minuten auf Platz 16 durch das Ziel führten. Die ältesten Teilnehmer waren Anton Wartha von der SGB Stadtsteinach (36:00) und Alfred Zach von der TS Lichtenfels (34:48), die beide in der Altersklasse M75 an den Start gingen.


Keine Pokale, dafür eine Spende

Der Start zum Hainberglauf erfolgte an der Steinachtalhalle, die auch das Ziel bildete. Zunächst ging es in Richtung Campingplatz, wo die Läufer in einen Feldweg einbogen. Ab hier begann dann auf geschotterten Forstwegen der Anstieg zum Hainberg. Die Wende erfolgte am Wegekreuz zwischen Bergleshof und Vogtendorf. Wie in den Jahren zuvor wurde für den Hainberglauf kein Startgeld erhoben, sondern die Läufer spendeten für einen guten Zweck. Bei der Siegerehrung, die Bürgermeister Roland Wolfrum durchführte, stellte SGB-Vorsitzender Oliver Hempfling fest, dass die Einnahmen komplett gespendet werden und es deshalb weder Pokale noch Sachpreise zu gewinnen gab.
Die 29 Teilnehmer am Hainberglauf 2015 spendeten insgesamt 185 Euro, die SGB Stadtsteinach stockte den Betrag auf 300 Euro auf. Die Spende ging in diesem Jahr an die Katholische Stadtpfarrkirche in Stadtsteinach. Hempfling erinnerte an die Siegerehrung im vergangenen Jahr, als die Spendengelder an den Asylhelferkreis in Neuenmarkt übergeben wurden.
Hempfling dankte den Zeitnehmer Domenik Hoderlein und Andreas Witzgall sowie den Familien Grampp und Geyer. Pfarrer Wolfgang Eßel dankte für die Geldspende, die der katholischen Pfarrgemeinde in Stadtsteinach zugutekomme. Dort kümmern sich Ehrenamtliche um die Integration der in Stadtsteinach untergebrachten Asylsuchenden.
Hempfling wies darauf hin, wie wichtig aus der Sicht des Vereins dieser Dienst an der Gesellschaft ist: "Die Verwaltung ist mit der Unterbringung der Menschen und der Durchführung des Asylverfahrens ausgelastet. Die Integration in die Bevölkerung der Unterbringungsgemeinden ist aber mindestens genauso wichtig. Daher wollen wir das unterstützen." Wolfrum sprach in diesem Zusammenhang vor allem die Sprachbarrieren an. Daher sind seiner Meinung nach Sprachkurse von herausragender Bedeutung. Auch das werde von den Ehrenamtlichen geleistet. Rei.
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