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Zahlbach

Bei der Feuerwehr sollen jetzt wieder die Älteren ran

von unserer Mitarbeiterin Gabriele Sell Zahlbach — Eine sehr lange Zeit, nämlich seit 70 Jahren, ist Alfred Wehner Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr Zahlbach. Zwölf Jahre lan...
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Auszeichnung: Vorsitzender Andreas Metz (links) und sein Stellvertreter Konrad Wehner (rechts) dankten Alfred Wehner (von links) und Daniel Rösser für ihre Vereinstreue.  Foto: Gabriele Sell
Auszeichnung: Vorsitzender Andreas Metz (links) und sein Stellvertreter Konrad Wehner (rechts) dankten Alfred Wehner (von links) und Daniel Rösser für ihre Vereinstreue. Foto: Gabriele Sell
von unserer Mitarbeiterin Gabriele Sell

Zahlbach — Eine sehr lange Zeit, nämlich seit 70 Jahren, ist Alfred Wehner Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr Zahlbach. Zwölf Jahre lang war er auch stellvertretender Kommandant der örtlichen Wehr. Seine Treue würdigten Vorsitzender Andreas Metz und sein Stellvertreter Konrad Wehner bei der Jahreshauptversammlung. Für 30 Jahre Mitgliedschaft wurde Gerd Katzenberger und für 20 Jahre Daniel Rösser geehrt.

Auch im Nachbarlandkreis

Metz berichtete von der vorausgegangenen Aktivenversammlung der gemeinsamen Wehr Burkardroth/ Wollbach/ Zahlbach. Auf dem Papier, so der Vorsitzende, betrage die Mannschaftsstärke 81 Feuerwehrleute, darunter zehn Frauen und 18 Atemschutzgeräteträger, die zu insgesamt 18 Einsätzen ausgerückt waren.
Wie bereits geschehen, werden die Burkardrother jetzt auch zu Einsätzen im Nachbarlandkreis gerufen. Das komme daher, dass die Rettungsleitstelle Schweinfurt koordiniere und die jeweils entsprechend ausgerüsteten Wehren alarmiere, erläuterte Metz.
In der Praxis sehe es bei den aktiven Kräften jedoch anders aus. Insbesondere tagsüber gebe es Probleme, eine komplette Mannschaft für die Einsätze zusammenzubekommen. Sein Appell galt deshalb den Älteren, die bereits Feuerwehrdienst geleistet hatten, sich wieder einzubringen. Ins Leben gerufen werden soll jetzt eine so genannte "Wiedereingliederungsgruppe", die in "ruhigerem Rahmen" übt und dann beim Einsatz unterstützend eingreifen kann.
"Ganz schlecht", so der Vorsitzende, sehe es auch bei den Freiwilligen unter 18 Jahre aus. Es sollte einiges dafür getan werden, dass der Brandschutz gesichert werde, ging auch Bürgermeister Waldemar Bug auf die Thematik ein. Die Gemeinde sei feuerwehrtechnisch sehr gut ausgerüstet. Aber es sei notwendig, dass sowohl an Fahrzeugen, als auch am Gerät geübt werde.
Zur Abstimmung stellte Vorsitzender Metz am Abend das Schicksal des alten Zahlbacher Feuerwehrhauses. Es ist das letzte offizielle Gebäude der Zahlbacher, wird aber weder von der Feuerwehr noch von anderen Vereinen genutzt. Es dient lediglich als Lagerraum, am Schlauchturm ist die Sirene angebracht. Das Problem sei, dass das nicht isolierte Gebäude insbesondere im Bereich des Schlauchturms Risse aufweise und Feuchtigkeit im Sockelbereich eindringe. Es hätten sich zudem schon Ziegel gelockert, die auf den Parkplatz gefallen seien, hieß es.

Sanierung zu teuer

Eine Sanierung wäre zu teuer, zumal das alte Feuerwehrhaus sowieso nicht genutzt wird, war man sich einig. So liegt die Entscheidung jetzt beim Eigentümer, der Gemeinde Burkardroth. In Erwägung gezogen wurde sowohl der Verkauf des Anwesens an mögliche interessierte Anlieger als auch der Abriss des Hauses.






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