Herzogenaurach

Beeindruckendes Erfurt

Herzogenaurach — Eine sehr gute Resonanz erfuhr die Studienfahrt der Herzogenauracher Stadtpfarrei St. Magdalena nach Erfurt und Seßlach. Die Fahrt in die Landeshauptstadt Erfurt, ...
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Herzogenaurach — Eine sehr gute Resonanz erfuhr die Studienfahrt der Herzogenauracher Stadtpfarrei St. Magdalena nach Erfurt und Seßlach. Die Fahrt in die Landeshauptstadt Erfurt, ein Rendezvous mit der Mitte Deutschlands, hatte Josef Matzke organisiert.
"Erfordia turrita" - türmereiches Erfurt, so rühmte Martin Luther einst die Stadt, weil sich die Türme von 25 Pfarrkirchen, 15 Klöstern und Stiften und zehn Kapellen gen Himmel reckten. Die beeindruckende Zahl der Gotteshäuser - nicht zuletzt das stadtbildprägende majestätische Ensemble von Mariendom und Severikirche - veranlassten Chronisten und Zeitgenossen, vom "thüringischen Rom" zu sprechen.
Der mittelalterliche Stadtkern Erfurts ist einer der am besten erhaltenen und flächenmäßig größten Deutschlands. Am Vormittag wurde die historische Altstadt durch örtliche Führer erforscht. In der Mittagspause hatte man Gelegenheit, den Mariendom und die Severikirche zu besichtigen.
Die Festungsanlagen auf der Citadelle Petersberg standen am Nachmittag auf dem Programm. Im Inneren befindet sich die Peterskirche, die einst größte romanische Klosterkirche Thüringens.
Auf der Rückfahrt ging es noch nach Seßlach. Eingerahmt von sanften Hügeln zwischen Coburg und Bamberg liegt das mittelalterliche Städtchen, das "Kleinod des Coburger Landes". Bisweilen wird es auch das "Oberfränkische Rothenburg" genannt. Bis vor Kurzem wirkte hier Stefan Fleischmann, Kaplan in Herzogenaurach von 2004 bis 2005, als Seelsorger. Er ist inzwischen Subregens des Priesterseminars des Erzbistums Bamberg.
Manfred Welker
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