Ebensfeld

Bedarf an Krippenplätzen steigt

Gemeinderat  In Döringstadt können ab kommendem Kindergartenjahr zwölf Plätze angeboten werden. Umbaumaßnahmen sind laut Bürgermeister Bernhard Storath nicht notwenig. Das Angebot für Eltern in Schichtdienst wird ausgeweitet.
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von unserer Mitarbeiterin Gerda Völk

Ebensfeld — Eine kurze Angelegenheit war die zweite Sitzung des neuen Gemeinderats. Nach knapp 20 Minuten waren die meist aus Formalien bestehenden Tagesordnungspunkte des öffentlichen Teils abgehandelt. Für das Kindergartenjahr 2014/2015 werden die Krippenplätze im Kindergarten Döringstadt von bisher neun auf zwölf Plätze aufgestockt.
Damit reagiert die Gemeinde auf den gestiegenen Bedarf und die Nachfrage nach Krippenplätzen für das kommende Kindergartenjahr. Das Landratsamt erteilte der Gemeinde eine entsprechende vorübergehende Erlaubnis für die zwölf benötigten Plätze. Umbaumaßnahmen werden laut Bürgermeister Bernhard Storath (CSU) nicht erforderlich sein. Um das Betriebskostendefizit auszugleichen, übernimmt die Gemeinde einen Pauschalkostenbetrag von 100 Euro pro Monat und Kindergartenplatz.

Randzeitenbetreuung verbessert

Ferner möchte Storath die Randzeitenbetreuung, die die Gemeinde versuchsweise seit 1. Mai anbietet, um ein weiteres Quartal erweitern. Bisher sei das Angebot nur schleppend angelaufen, derzeit wird es lediglich von einem Kind in Anspruch genommen. Die Randzeitbetreuung richtet sich an Kindergarten-, Krippen- und Schulkinder und wird derzeit im Kindergarten in Ebensfeld angeboten. Die Betreuung beginnt um 6 Uhr, danach werden die Kinder in die jeweiligen Einrichtungen gebracht. "So ein Angebot gehört in der heutigen Zeit dazu. Wir möchten den Eltern, die im Schichtdienst arbeiten, die Möglichkeit der Betreuung anbieten", erklärte der Bürgermeister. Das Personal für die Randzeitbetreuung wird von der Gemeinde gestellt. Eltern, die dieses Angebot in Anspruch nehmen wollen, werden gebeten, sich bei der Verwaltung zu melden.

Technologie-Schub für Kläranlage

Die Gemeinde plant die Modernisierung der Klärschlammaufbereitung ihrer Kläranlage. Dafür besichtigt der Gemeinderat am Freitag, 11. Juli, die Kläranlage der Gemeinde Steinfeld. An der Besichtigung wird auch Matthias Kraft vom Ingenieurbüro Baur-Consult teilnehmen, der dem Gremium weitere Informationen gibt.
Die Gemeinde Ebensfeld möchte zum nächstmöglichen Zeitpunkt den "papierlosen Gemeinderat" einführen. Künftig sollen alle Ladungen und Unterlagen den Gemeinderäten per E-Mail zugestellt werden und nicht mehr wie bisher den Räten in Papierform übergeben werden. Eine Arbeitsgruppe, der neben Mitarbeitern der Verwaltung auch je ein Mitglied der Gemeinderatsfraktionen angehören, soll nun Vorschläge erarbeiten, wie der papierlose Gemeinderat konkret aussehen könnte. Im Gespräch ist laut Bürgermeister Bernhard Storath auch die Einführung von iPads, an denen sich die Gemeinderäte dann aber finanziell beteiligen sollen. Die Umstellung des Ratsinformationssystems ist für Anfang 2015 geplant.
Am Montag, 14. Juli, findet um 18 Uhr im Jugendheim eine weitere Informationsveranstaltung zur geplanten Städtebauförderungs-Maßnahme statt. Nachdem in der ersten "Dorfwerkstatt" im Mai das Vorhaben erläutert wurde, stellt das Ingenieurbüro nun die Ergebnisse der vorangegangenen Fragebogen-Aktion vor. Außerdem soll das weitere Vorgehen erläutert werden. Die Leitung der Veranstaltung übernimmt das beauftragte Planungsbüro transform aus Bamberg.
Zudem wies Bürgermeister Bernhard Storath darauf hin, dass am Wochenende am Bahnhof und an der Unterführung Ziegelstraße Behelfsbrücken in die Streckengleise eingebaut werden. Daher kommt es in diesem Bereich von Freitagfrüh bis einschließlich Sonntagabend durch die Bauarbeiten zu einer Komplettsperrung und erheblichen Lärmbelästigungen. Desweitern stellte der Gemeinderat die Jahresrechnung im Zeitraum von 2007 bis 2009 fest.
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