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Bamberg
Erschliessung 

Baubeginn auf dem Megalith-Gelände

In dieser Woche wurde in Gaustadt mit den ersten Tiefbauarbeiten für das neue Wohngebiet begonnen.
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Schweres Gerät ist jetzt auf dem Megalith-Gelände im Einsatz. In einem allerersten Schritt wird das 6 Hektar große Gelände an das Wasser-, Kanal- und Stromnetz angeschlossen. Foto: pr.
Schweres Gerät ist jetzt auf dem Megalith-Gelände im Einsatz. In einem allerersten Schritt wird das 6 Hektar große Gelände an das Wasser-, Kanal- und Stromnetz angeschlossen. Foto: pr.
Fast zwölf Jahre lang wurde intensiv diskutiert und geplant, bis in dieser Woche auf dem Gelände der ehemaligen Ziegelei in Gaustadt - Megalith - die Bagger anrollen konnten: Das ehemalige, 6 Hektar große Industriegelände in Gaustadt wird jetzt für die Wohnbebauung erschlossen.
Einer der letzten, mit Sicherheit aber kuriosesten Stolpersteine in einer langen Reihe von Hindernissen seit dem Grundsatzbeschluss, ein neues Wohngebiet in Gaustadt zu schaffen, dürfte im vergangenen Jahr die sogenannte Schnüffelstudie gewesen sein: Für rund 30 000 Euro wurde erforscht, wie intensiv die Gerüche sind, die von der benachbarten Kaiserdom-Brauerei ausgehen. Es gab Entwarnung.


Preisgünstiger Wohnraum

Über den Baubeginn freut sich besonders die Gaustadter Bürgervereinsvorsitzende und Stadträtin Daniela Reinfelder (Bambergs unabhängige Bürger): "Endlich beginnen die Erschließungsarbeiten im Megalith-Baugelände, so dass bald mit preisgünstigem Wohnraum auch für Familien nach dem Bamberger Wohnbaulandmodell gerechnet werden kann." Rund 110 Häuser sollen auf das Gelände im Stadtteil Gaustadt gebaut werden.


Oberer Eingang geschlossen

Einziger "Wermutstropfen" laut Reinfelder: Ab dem kommenden Montag, 19. Juni, können die Friedhofsbesucher in Gaustadt den bisher von Eigentümer Andreas Gumbmann kostenlos zur Verfügung gestellten oberen Parkplatz als Eingang nicht mehr nutzen. Das gilt für die gesamte Bauzeit.
Daniela Reinfelder ist Gumbmann für sein bisheriges Engagement sehr dankbar und wagt schon einen Blick in die Zukunft: "Wenn die Straßen und Wege fertig und asphaltiert sind, wird es für die Besucher umso leichter, sauberen Fußes von oben in den Friedhof zu gelangen." Auch behindertengerechte Stellplätze würden dann zur Verfügung stehen und die lang ersehnte Toilettenanlage in Angriff genommen werden. gg

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