Haßfurt

Barth holt sich den dritten Platz

Der Haßfurter verlor das Halbfinale bei der deutschen Meisterschaft erst in der Verlängerung.
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Kevin Barth (links) setzt zu einem Fußtritt an.  Foto: privat
Kevin Barth (links) setzt zu einem Fußtritt an. Foto: privat
In Dillenburg fand die international offene deutsche Meisterschaft im "K-1"-Kickboxen statt. Der Kämpfer der Extreme Arts Academy Haßfurt, Kevin Barth, stieg erfolgreich in den Ring und gewann vor zahlreichen Zuschauern die Bronze-Medaille im Cruisergewicht bis 85 Kilo.
Die besten Kampfsportler aus zahlreichen Nationen maßen sich in der Nassau-Oranien-Halle. "K-1" bedeutet, dass neben den normalen Faust- und Fußtechniken aus dem klassischen Kickboxen auch Tritte zu den Beinen des Gegners sowie Kniestöße erlaubt sind. Barth dominierte sein erstes Duell von Beginn an und setzte seinem Gegner stark zu. Zahlreiche Schläge und Kicks trafen den Kontrahenten und zeigten Wirkung. Nachdem zusätzlich einige harte Kniestöße den Körper des Sportlers trafen, warf die gegnerische Ecke noch vor Ende der ersten Runde das Handtuch. Im Halbfinale zeigte der Haßfurter erneut eine starke Leistung gegen seinen erfahrenen Kontrahenten. Nach dem Schlussgong der letzten Runde werteten alle Punktrichter den Kampf unentschieden, sodass es zu einer zusätzlichen entscheidenden Runde kam. Der 21-Jährige landete abermals gute Wirkungstreffer, dennoch wurde der Kampf durch Punkteentscheid knapp gegen ihn entschieden. Der amtierende deutsche Meister im Vollkontakt-Kickboxen gewann somit bei seinem
"K-1"-Debüt direkt Bronze.
Trainer Denny Krüger zeigte sich stolz auf die Leistung seines Sportlers: "Wir haben sehr viel Zeit und Energie in die Wettkampfvorbereitung investiert, und das zahlt sich aus. Kevin hat allen gezeigt, dass er sich bereits jetzt mit den besten Kampfsportlern auf internationalem Niveau messen kann. Das Ziel ist klar: die Spitze." red

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