Bamberg

Bamberger Jungforscher überzeugen einmal mehr

Für den 23. Landeswettbewerb "Jugend forscht - Schüler experimentieren" hatten sich 86 Schüler aus Bayern qualifiziert. Zwei Tage lang präsentierten sie im ...
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Fabian Gärtig (CG)  Fotos: p
Fabian Gärtig (CG) Fotos: p
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Für den 23. Landeswettbewerb "Jugend forscht - Schüler experimentieren" hatten sich 86 Schüler aus Bayern qualifiziert. Zwei Tage lang präsentierten sie im Dynamikzentrum des BMW-Werks in Dingolfing ihre Arbeiten der Öffentlichkeit und stellten sich den anspruchsvollen Fragen der Expertenjury. Zum Abschluss des spannenden Wettbewerbs wurden in einer Feierstunde die besten bayerischen Jungforscher ausgezeichnet. Aus Bamberg waren zwei Schülergruppen angetreten und konnten mit ihren beiden Arbeiten gleich drei Preise gewinnen.
Während einer Feierstunde überreichte unter anderem Bernd Sibler, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, die Preise und Siegerurkunden an die strahlenden Gewinner. Fabian Gärtig (10 Jahre) vom Clavius-Gymnasium hatte bereits zum zweiten Mal in Folge den vorausgehenden Regionalwettbewerb in Oberfranken im Fachbereich Biologie gewonnen und konnte diesmal den 1. Platz auf Landesebene mit seinem Forschungsthema "Digitale Schaflosigkeit" erzielen.
Fabian suchte nach einer Lösung, wie jeder Mensch besser ein- und durchschlafen kann. Das Schlafproblem haben nämlich nicht nur Schüler, sondern auch Erwachsene, die bis spät abends am Laptop arbeiten oder ihr Smartphone nutzen und durch das Blaulicht der LED-Monitore wachgehalten werden. Eine verwendete "Blaulichtfilterbrille" bewirkte zwar tatsächlich, dass die Probanden schneller einschliefen - aber leider dennoch unruhig schliefen. Der Zehnjährige empfiehlt deshalb mit einem Schmunzeln im Gesicht: "Lieber tagsüber etwas mehr spielen, aber nach dem Dunkelwerden das Handy weglegen".
Gleich zwei Preise gingen an das Forscherteam vom Franz-Ludwig-Gymnasium mit Carolina Bickel (13), Kiara da Silva Amorim (13) und Maxine Müller (14): Sie gewannen mit ihrer "Digital Nanny" nicht nur den Sonderpreis für den am schönsten gestalteten Stand, sondern auch den 3. Platz im Fachbereich Informatik/Mathematik. Die Idee zur "Digital Nanny" entstand, als zwei der Schülerinnen kleine Geschwister bekamen und lieber gemeinsam etwas unternehmen statt Babysitten wollten. Sie entwickelten deshalb ein digitales Spielzeug, welches wie ein Heißluftballon über dem Baby schwebt, es mit Geräusch- und Infrarotsensoren überwacht und gleichzeitig bei Laune hält und zum Spielen anregt. Je nach ,,Bedürfnissen" wird das Baby durch Musik oder Stimme der Mutter beruhigt oder seine Aufmerksamkeit geweckt. stg

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