Sand am Main

Bad Bocklet beeindruckte die Sander

Sand — Ein Ausflug führte den Seniorenkreis Sand ins Biedermeierbad Bad Bocklet im Tal der Fränkischen Saale. Seinen Ruf als Heilbad verdankt der kleine Kurort der Entdeckung der S...
Artikel drucken Artikel einbetten
Sand — Ein Ausflug führte den Seniorenkreis Sand ins Biedermeierbad Bad Bocklet im Tal der Fränkischen Saale. Seinen Ruf als Heilbad verdankt der kleine Kurort der Entdeckung der Stahlquelle im Jahre 1724. Aufschwung brachte die Neubohrung der "Balthasar-Neumann-Quelle" im Jahre 1948. Doch musste auch Bad Bocklet in jüngerer Zeit durch die Gesundheitsreform empfindliche Einschnitte hinnehmen. Nach mageren Jahren konnte durch Anstrengungen aller Verantwortlichen der Fremdenverkehr wieder gesteigert werden.
Der Höhepunkt der Reise nach Bad Bocklet war der Besuch des Rehabilitations- und Präventionszentrums. Bei einer Führung konnten die Senioren fast alle Heil- und Pflegeeinrichtungen besichtigen. Sehr beeindruckt war man von den vielen medizinischen Behandlungseinrichtungen, von Massageräumen, Schwimmbad und Fitnessräumen bis hin zur gut ausgestatteten Saunawelt.
Der Chefarzt Dr. Gilbergs-Schnarr stellte das Haus vor. Es besteht aus den Rehakliniken für Innere Medizin und Onkologie, Urologie und Andrologie, Orthopädie, Psychosomatik, eine neu eingerichtete Geriatrie und das Präventionszentrum. Einen weiteren Service bietet das angeschlossene Parkhotel, sodass die Angehörigen der Reha-Patienten in der unmittelbaren Nähe wohnen können, erfuhren die Sander.

Das meiste Eisen im Wasser

Ein weiteres Highlight war der Besuch des Kurgartens. In der Wandelhalle konnte das Wasser aus dem Balthasar-Neumann-Brunnen verkostet werden. Es ist das am stärksten eisenhaltige Heilwasser in Deutschland. Nach Kaffeekränzchen und kurzer Ruhe im Konzertsaal reisten die Sander nach Traustadt zur Einkehr, bei der Diakon Bernhard Trunk mit dem Akkordeon aufspielte.
Der nächste Seniorennachmittag findet am Weinfestmontag statt. Um 14 Uhr trifft man sich bei der Firma PID Rainer und Bernhard Mahr zur Betriebsbesichtigung. Anschließend wird an der Kaffeebar auf dem Weinfestplatz gefeiert. rr





Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren