Hauptendorf

BI soll Südumgehung stoppen

Mehr als 80 interessierte Bürger waren trotz des feucht-trüben und stürmischen Wetters der Einladung der Ortsgruppe Herzogenaurach des Bundes Naturschutz (B...
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Mehr als 80 interessierte Bürger waren trotz des feucht-trüben und stürmischen Wetters der Einladung der Ortsgruppe Herzogenaurach des Bundes Naturschutz (BN) ins Litzelbachtal zwischen Haup-tendorf und Burgstall gefolgt, um einen Teil der geplanten Südumgehungstrasse zu besichtigen. In drei Gruppen wurde die Etappe am Ende von Hauptendorf abgelaufen. Die Einschnitte in die Natur waren mit Hilfe von rot-weißen Trassierbändern abgesteckt, so dass jeder Teilnehmer sehen konnte, wie beispielsweise 60 Meter breite Trasseneinschnitte und eine 140 Meter lange und zehn Meter hohe Brücke im Litzelbachtal die Landschaft verändern würden. Christian von Reitzenstein rief den Besuchern einen zehn Jahre zurückliegenden Fall im Zusammenhang mit einem Bauantrag in Hauptendorf in Erinnerung. Damals wurde der Bau eines Wohnhauses in der Erlenstaße in Hauptendorf abgelehnt, weil ein solches Bauvorhaben den Naturcharakter in diesem Bereich zerstören und das Naherholungsgebiet über ein erträgliches Maß hinaus beeinträchtigen würde. Der BN-Vertreter stellte die Frage, wie in diesem Zusammenhang die Trasse der Südumgehung zu beurteilen sei. Dabei gehe es nicht nur um den "Charakter" der Natur, sondern um die Natur selbst, die dann für immer zerstört sein werde.
Als bisheriger Motor gegen die Südumgehung hat der BN die Gründung einer Bürgerinitiative (BI) initiiert.
Anke Kocks

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